Donnerstag, 29. Oktober 2009

Dokumentiert: Offener Brief des AStA an den HamburgerSenat

Sehr geehrte Mitglieder des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg,

„Hamburg lässt doch nicht etwa seine Zukunft fallen?!“

Mit Hinblick auf Ihre Finanztagung fordern wir Sie ausdrücklich auf, mehr Geld in die Universität Hamburg zu investieren und keine Kürzungen im Bereich Bildung zu beschließen. Nachdem bereits der Kulturetat um 10 Prozent gekürzt wurde, werden Stimmen laut, dass Selbiges für den Bereich Bildung und somit auch für unsere Universität geplant ist. Dass eine solche Entscheidung inakzeptabel und unverantwortlich wäre, möchten wir Ihnen hiermit noch einmal besonders aus studentischer Sicht aufzeigen:

1. Die dramatische finanzielle Situation unserer Universität wurde jahrelang ignoriert.
Dabei sollte eine Universität stetig gefördert werden, um eine immerwährende Weiterentwicklung zu gewährleisten. Da ist seitens der Politik viel zu wenig passiert. Sie können das ändern!

2. Bildung bestimmt die Zukunft unserer Gesellschaft!
Ohne Bildung funktioniert nichts. Sozialwesen, Arbeitsplätze sowie Wirtschaft können sich ohne vernünftige Bildung nicht weiterentwickeln. Unsere, Ihre sowie nachfolgende Generationen und besonders Hamburg brauchen Chancen auf Entwicklung. Geben Sie Hamburg und jungen Menschen die Chance zur Entfaltung!

3. Große Vorhaben wie die Umsetzung von Bachelor und Master haben ihren Ursprung in der Politik.
Auch wenn es sich hierbei um Reformen handelt, die der Gesellschaft zu Gute kommen sollen, tragen die Verantwortlichen die entstandenen Konsequenzen bislang nicht. Gerade in der momentan misslichen Lage - der Prozess ist noch lange nicht beendet - müssen mehr Gelder investiert werden. Immense Arbeiten mussten ohne zusätzliche Mittel von der Universität bewältigt werden. Dies ist seitens der Politik unverantwortlich gewesen und für die Akteure unserer Universität in großen Teilen demotivierend. Nach wie vor ist ein reibungsloser Ablauf seitens der Politik gewünscht, das Ergebnis ohne zusätzliche Hilfe jedoch in weiter Ferne. Stattdessen kommt es zu sehr schwierigen Ausbildungsverhältnissen und berechtigter Kritik.
Sie wollen gute Bachelor- und Master-Studiengänge? Erfüllen Sie Ihren Beitrag!

4. Es kommen doppelte Abiturjahrgänge auf uns zu.
Auch hier tragen junge Menschen die Konsequenzen für Entscheidungen der Politik (Schulzeitverkürzung). Laut Politik sollen mehr Menschen den Weg zur Hochschule finden, gleichzeitig erhalten nicht alle die gleiche Chance auf akademische Bildung. Es werden keine zusätzlichen Mittel für mehr Studienplätze bereit gestellt.
Sie wollen mehr AkademikerInnen? Geben Sie allen Menschen die Chance auf einen Studienplatz!

38.000 Studierende sowie alle anderen Mitglieder der Universität sind sich einig:
Kürzungen des Etats sowie Unterlassung von weiteren Investitionen haben fatale Folgen für die Zukunft unserer Universität und somit auch für die Zukunft Hamburgs.

Wir fordern Sie auf, keine leeren Versprechungen mehr zu äußern, sondern langfristig zu denken.
Unsere Universität hat oftmals unter politischem Aktionismus leiden müssen. Es wurden Ideen umgesetzt, die nur kurzfristig funktionierten. Wir brauchen Ideen und politische Entscheidungen, die gemeinsam mit den Akteuren unserer Universität besprochen werden. Wir brauchen einen Fahrplan, der über den Struktur- und Entwicklungsplan hinaus darstellt:
Wir alle wollen eine gute Zukunft für die Universität Hamburg.

Ihr Beitrag dazu muss sein, diese Wünsche, Ziele und Erfordernisse im Haushalt widerzuspiegeln.
Priorisieren Sie den Bereich Bildung bei Ihren weiteren Plänen.
Fragen Sie Ihre WählerInnen, fragen Sie NichtwählerInnen - alle wollen mehr Geld für Bildung und keine „heiße Luft“!
Verspielen Sie die Zukunft Hamburgs nicht.
Entscheiden Sie sich richtig!

Mit erwartungsvollen Grüßen,

der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Hamburg

Samstag, 24. Oktober 2009

Zitat des Tages: Ein Traum

"Die Mellemen verkörpern den Traum von einer Universität als dem idealen Raum für Lernen, Leben und Forschen"

Oliver Jauch, Präsident des Studierendenparlaments a.D. Dezember 2007

http://www.pointon.de/public-relation/unternehmens-pr/verfasste-studierendenschaft.html

Die Säulen der staatlichen Ordnung und die geistig-moralischen Drehungen


"Wenn der CDU-Chef Grundsatzreden hält, kommt das Christliche praktisch nicht vor. Kein ‚christliches Abendland‘ mehr, keine ‚christlichen Wurzeln‘, keine ‚christliche‘ Tradition als herzerwärmendes Beiwerk für festliche Anlässe"

Joachim Rogosch, "Wie christlich ist die CDU", 1999, zitiert nach Junge Freiheit vom 24. März 2000

Du bist Christdemokrat?
Dir fehlt die Verteidigung des christlichen Abendblandes?

Der Zeitgeist ist dir um gefühlte 40 Jahre voraus?
Als die CDU am 26. Juni 2006 gemeinsam mit Grünen und SPD das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz beschlossen hat, wäre dir beinahe dein Parteibuch in den elterlichen Kamin gefallen?

Gut, wenn du zum studieren nach Hamburg gekommen bist. Dort gibt es nämlich den RCDS, der gegen all diese Übel vorgehen möchte. Aber lassen wir dies den RCDS-Landesvorsitzenden am Besten selbst formulieren:


Im Ring Christlich-Demokratischer Studenten organisieren sich Studenten aller Fachrichtungen, um politische Forderungen zu erarbeiten, zu vertreten und durchsetzen zu helfen.

Dabei ist die Verbesserung der Studienbedingungen an den Hamburger Hochschulen unser zentrales Anliegen. Wir beschäftigen uns aber nicht nur mit Hochschulpolitik, sondern bleiben für alle gesellschaftlich relevanten Fragestellungen offen.

Spätestens mit den Umwälzungen, die in Folge der 68er Bewegung eingetreten sind, sind tragende Säulen der privaten und der staatlichen Ordnung nachhaltig beschädigt worden. Der Zerschlagung einer freiheitlich-bürgerlich-demokratischen Ordnung wollen wir nach Kräften Einhalt gebieten.

Die 1982 in Aussicht gestellte geistig-moralische Wende steht noch aus. In Zeiten staatlicher Einmischung in den Kernbereich persönlicher Freiheit etwa durch das sog. Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, in Zeiten von Gender Mainstreaming, der Bedrohung des für eine Demokratie unerläßlichen freien öffentlichen Diskurses durch die Wächter der sog. political correctness und im Angesicht wiedererstarkender links- und rechtsextremistischer Parteien wird konservative, zeitgeistkritische Politik Elixier freiheitlicher, bürgerlicher Kräfte, die den Versuchungen des in Deutschland herrschenden Wohlstands widerstehen und sich auf die Fundamente gelingenden Zusammenlebens rückbesinnen.

Die Herausforderungen, vor denen Deutschland und Europa stehen, sind groß. Wohlstand und Gerechtigkeit, Grundpfeiler für den inneren Frieden, werden durch die Globalisierung der Wirtschaft, die Beweglichkeit des Kapitals und die jugendliche Kraft vor allem asiatischer Völker auf eine Probe gestellt. Religiöser Eifer vor allem durch die unmenschlichen Interpretationen des Koran seitens islamischer Fundamentalisten unterhöhlt die Grundlagen des christlichen Abendlandes von innen und außen. Die angestammte Bevölkerung altert rasch. Verdruß, Faulheit, Dekadenz und Naivität nagen an der Leistungsfähigkeit Europas. Das ökologische Gleichgewicht des Planeten Erde steht auf dem Spiel.

Es gibt demnach genügend Gründe, sich nicht nur für das eigene persönliche Fortkommen, sondern darüber hinaus politisch zu engagieren und an dem Platz, an den man gestellt ist, im Kleinen mitzuwirken. Dafür bietet der RCDS Raum.

Der RCDS wirkt in den studentischen Mitverwaltungsgremien der Hochschulen mit. Wir organisieren Veranstaltungen, Ausfahrten und Kurse zur politischen und allgemeinen Bildung, tauschen uns aus und pflegen damit ein kollegiales Netzwerk ähnlich Gesinnter.

Der RCDS ist Ansprechpartner für Schüler, die für ihre Studienplanung Informationen einholen möchten, und für Studenten, die bei der Organisation des Studiums Hilfestellungen benötigen.

Der Landesverband Hamburg ist ein parteiunabhängiger eingetragener Verein. Aufgrund unserer Überzeugungen stehen wir gewiß der CDU nahe. Der RCDS ist aber im Unterschied zur Jungen Union oder auch zu den Jugendorganisationen anderer Parteien keine Parteigliederung. Wir sind daher in besonderem Maße offen für alle, die keiner Partei angehören (wollen), die sich nicht ganz wiederfinden in der Programmatik der CDU oder gar Mitglieder in anderen demokratischen Parteien sind.

Unter dem Dach des RCDS Landesverband Hamburg e.V. versammeln sich die RCDS-Hochschulgruppen, in denen die Studenten der jeweiligen Hochschulen Mitglied sind.

Ich lade alle Hamburger Studenten herzlich ein, beim RCDS Hamburg Mitglied zu werden.

Mit besten Grüßen

Andreas Rottler

Vorsitzender des RCDS Landesverband Hamburg e.V.




Freitag, 23. Oktober 2009

Der Hochschulgruppen Mega-Coolness-Test

Welche Hochschulgruppe ist mega-schnafte?

Hier gehts zum Test...


Wahlkampf ist eröffnet. Rein virtuell erst mal.

Wir sind Regenbogen / Alternative Linke an der Uni hamburg.

Wir sind mit sieben Sitzen im Studierendenparlament die größte Hochschulgruppe an der Uni Hamburg (einen Sitz mehr als die pseudolinken Kahrs-Jusos und CampusGrün).

Wir werden dafür kämpfen, dass der rechte Service-AStA, der die offensichtlichen Probleme an der Hochschule nicht erkannt hat, wieder durch einen streitbaren und konsequent linken AStA ersetzt wird, der die gesellschaftliche Entwicklung vorantreibt, anstatt auf auf die entwicklung des eigenen Lebenslauf und der eigenen Karriere zu schielen!

Wenn Ihr gemeinsam mit uns kämpfen wollt, freut uns das sehr. Es gibt viel zu tun:

Die Uni Hamburg muß wieder nach links rücken und endlich zu einem offenen Ort für möglichst viele Menschen der Gesellschaft werden, an dem demokratische Verhältnisse, die Entfaltung der Persönlichkeit und kooperatives Lernen und Forschen im Vordergrund stehen.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Heute Sitzung des Studierendenparlaments

Nicht nur das die Sitzungen des Studierendenparlaments öffentlich sind, es werden dort auch durchaus Dinge besprochen, die Einfluss auf das Studium haben. Zum Beispiel steht heute die Beitragsordnung für die VS auf der Tagesordnung. Bedeuetet im Klartext: Heute wird entschieden wie viel Geld der einzelne Studierende für AStA, Parlament, Fachschaftsräte etc. abzugeben hat. Weiters geht es um die anstehende Wahl des Parlaments ab Dezember.

Heute um 18 Uhr c.t.
im Hörsaal Erzwiss (VMP 8)

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Neue WUT in der Ponybar - Filmabend der Friedrich-Ebert-Stiftung

NeueWUT – Filme des sozialen Protests
Mittwoch, 28. Oktober 2009
von 18.00 bis 20.30 Uhr
in der
PONY BAR
Allende Platz 1
20146 Hamburg
(neben dem Abaton-Kino)
Filmvorführung
„Kick it like Frankreich“ – neueWUT II
D 2006, 95 Minuten, Regie: Martin Keßler

Anschließend Diskussion mit Fredrik "Freggle" Dehnert, ehem. AStA-Referent für Hochschulpolitik, Geschäftsführer des ABS a.D., GEW Hamburg

Dokumentiert: NDR meldet Uni Hamburg bleibt ungeputzt

Hamburger Uni bleibt ungeputzt

In Hamburg traten nach Informationen von NDR 90,3 einige gewerkschaftlich organisierte Putzkolonnen in den Ausstand. Unter anderem legten an der Universität etwa 70 Mitarbeiter für vier Stunden ihre Arbeit nieder. Am Franziskus-Hospital in Flensburg waren es etwa 50 Beschäftigte. Am Mittwoch soll in insgesamt zehn Objekten nicht geputzt werden.
(Link: http://www1.ndr.de/nachrichten/streik138.html )


Weitere Informationen unter: http://8komma7prozent.blogspot.com/2009/10/hamburg-streikauftakt-der-uni.html

und:

http://ratzplast.wordpress.com/2009/10/20/heute-streik-reinigungskrafte-unterstutzen/

Donnerstag: Ballon-Aktion des AStA

Wir dokumentieren:

ALLES NUR „HEISSE LUFT"?
Mittwoch, 14. Oktober 2009

Noch immer ist die Debatte um die bauliche Situation der Uni Hamburg nicht beendet. Die Entscheidung darüber wurde mittlerweile auf Mitte 2010 hinausgeschoben.

AStA-Vorsitzender Séverin Pabsch: „Vor genau dieser Situation hat der AStA immer gewarnt. Wir haben stets begrüßt, dass Geld in die Uni invesitert werden soll und dass die Uni selbst im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht; dennoch wird seit 2 Jahren über die Zukunft der Uni gesprochen und die Entscheidung immer weiter nach hinten verschoben!“

Dementsprechend steht die Universität weiter vor einer ungewissen Zukunft. Die Raum-Probleme nehmen zu und eine Lösung ist nicht in Sicht.

Séverin Pabsch: „Die Debatte hat den Steuerzahler bis jetzt über 1,2 Millionen Euro gekostet und ein Ende ist nicht abzusehen. Es wurde viel diskutiert und versprochen, aber bisher war alles nur „heiße Luft“!“

Daher startet der AStA eine Aktion, um die Geldverschwendung durch die ewig währende Diskussion aufzuzeigen! Am 22. Oktober um 14 Uhr wollen wir mit Helium befüllte Luftballons auf dem Campus steigen lassen, an denen symbolische „Geldscheine“ befestigt sind.

AStA-Vorsitzende Aleksandra Szymanski: „Die Diskussion um die bauliche Zukunft der Uni Hamburg hat bisher nur „heiße Luft“ hervorgebracht. Durch diese Aktion wollen wir die Politik unter Druck setzen und sie zum Handeln auffordern! Aus Sicht der Studierenden ist eine schnelle Lösung dringend erforderlich!“

Die Luftballons werden am 22. Oktober 2009 von uns ab halb zwei vor dem Audimax ausgeteilt! Nimm an unserer Aktion teil und lass einen Luftballon gegen die Geldverschwendung der Politik steigen!

Zeig der Politik, dass wir endlich eine Entscheidung über die Zukunft unserer Uni brauchen und nicht nur „heiße Luft“!


Mit Dank an den Einsender

Dienstag, 20. Oktober 2009

Zum Angriff geblasen: Jusos und RCDS gehen in die Warmlaufphase

Zumindest mit Worten wollen die Hamburger Hochschulableger der beiden großen Volksparteien schon ein mal vorlegen. Während man bei den Jusos noch von einer kurzen Regenerationsphase zwischen Bundestagswahlkampf, Semesterbeginn und Stupa-Wahlkampf spricht, sehen sich die Vetreter des RCDS durch das gute Abschneiden des CDU-Direktkandidaten Kruse in Eimsbüttel bestärkt.

So schreiben die Jusos Hamburg-Mitte: "Der Alltagstrott hält Einzug, zumindest, bis es gilt, im Uniwahlkampf wieder für das Fortbestehen des AStA und die Fortführung seiner ausgezeichneten Arbeit unter Federführung der Juso-Hochschulgruppe zu kämpfen."
RCDS-Landesvorsitzender Rottler kann hierzu ergänzend mit einem Zitat vom Anfang des Monats herangezogen werden. Auch er zieht einen Bogen von der Bundestagswahl zur anstehenden Stupa-Wahl: "Die Bundestagswahl hat gezeigt, dass auch in vermeintlich linken Wahlkreisen christdemokratische Erfolge möglich sind! Es gilt nun, alle Kräfte zu mobilisieren, um dies auch bei der StuPa-Wahl unter Beweis zu stellen!"
Der RCDS sieht neben dem Engagement seiner Mitglieder für den Kandidaten der CDU auch den vom RCDS organisierten Wahlkampf auf dem Campus als ursächlich für die Durchsetzung gegen die grüne Gegenkandidatin Sager.

Ob beide Hochschulgruppen eine Fortsetzung ihrer durch eine Tolerierungsvereinbarung bestimmten Zusammenarbeit anstreben ist nicht bekannt und wird von Beobachtern unterschiedlich bewertet.


Links:
http://www.rcds-hamburg.de/2009/10/01/cdu-gewinnt-erstmals-direktmandat-im-universitaets-wahlkreis-eimsbuettel/
jusos

Ausschreibung: Wahlhelfer gesucht

Das Präsidium des Studierendenparlaments sucht Wahlhelfer für die kommenden Wahlen zum Studierendenparlament. Wir dokumentieren an dieser Stelle die Ausschreibung:

15.10.2009
UHH/SPPräs
AUSSCHREIBUNG


Ab sofort sind fünf volle Stellen als
für die Wahlen zum Studierendenparlament (Legislatur 2010/2011) zu besetzen. Eine volle
Stelle kann auch auf zwei halbe Stellen verteilt werden. Die Anstellung ist auf den Zeitraum vom
01. Dezember 2009 bis zum 31. Januar 2010 befristet. Die Vergütung beträgt bis zu 500,- Euro
(je nach Arbeitsaufwand). Es fällt nicht regelmäßig Arbeit an, allerdings sollte während der
Urnenwahlwoche (11. bis 15. Januar 2010) einige Zeit eingeplant werden.

Aufgaben:
Zu den Aufgaben der Wahlhelfer gehört die Unterstützung des Studierendenparlaments-
Präsidiums bei allen Belangen der Durchführung der StuPa-Wahlen.
Dazu gehört u.a. das Ausbringen und Einholen der Briefwahlurnen, das Verteilen von
Wahlmaterialien (Flyer und Plakate) im Dezember und Januar an der Universität und an die
Fachschaftsräte, das Abwickeln der Briefwahl, das Ansprechen von ehrenamtlichen
Wahlhelfern, die Überwachung der Urnenwahl (11.-15.01.2010), ggf. die kurzzeitige Besetzung
von Wahlurnen und die Mithilfe bei der Wahlauszählung am 15.01.2010.

Einstellungsvoraussetzungen:
Immatrikulation an der Universität Hamburg und erste Erfahrungen in Gremien der Verfassten
Studierendenschaft. Eine Bestätigung erfolgt durch das Studierendenparlament.
Bewerbungen mit einem einfachen Anschreiben, in dem die bisherigen Tätigkeiten innerhalb
der Verfassten Studierendenschaft dargestellt werden, werden erbeten bis Sonntag, den
08.11.2009, an das
Präsidium des Studierendenparlaments
der Universität Hamburg
Von-Melle-Park 5
20146 Hamburg
Rückfragen können telefonisch unter (040) 450 204 39 oder praesidium[ät]stupa-hh.de
beantwortet werden.

Der Dissertationsserver der Staatsbibliothek: Ein erster Schritt in Richtung Open Access

Grandiose OpenAccess-Woche:
www.sub.uni-hamburg.de

Dokumentiert: AStA veranstaltet Kino-Reihe im Abaton

Neues Studentenprogramm im Abaton Wintersemester ist Kinosemester

Gute Nachrichten für alle Filmfreunde: Neben dem Open Air Kino und den Filmvorführungen im Audimax, von denen besonders das Feuerzangenbowle-Special längst Kultstatus erreicht hat, wird das Kinoprogramm an der Uni um ein weiteres Angebot erweitert.

Das Abaton veranstaltet in Kooperation mit dem AstA in diesem Semester erstmalig monatliche Film-Themenabende, bei denen Kinoliebhaber auf ihre Kosten kommen. Gezeigt werden neben Hollywood-Evergreens selten gespielte Klassiker und auch Kultfilme aus und über Hamburg. Werke von und mit Klaus Lemke und Fatih Akin werden genauso zu sehen sein wie Woody Allen und Charles Bronson. Aber nicht nur auf die Filme kann man sich schon freuen: Es werden auch an jedem Abend Gäste eingeladen, darunter Schauspieler, Drehbuchautoren und Literaten.

Weitere Infos und der Spielplan sind ab Oktober im Abaton und im AstA-Referat für Kultur erhältlich.

Quelle: Uniscene

Montag, 19. Oktober 2009

"Wir kämpfen für dich" für den Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert

Die "Wir kämpfen für dich"-Kampagne der Hamburger Juso-Hochschulgruppe ist für den innerparteilich rennomierten Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert.

Hier muss sich die Plakatkampagne nur noch gegen die ambitionierten Projekte "35 Jahre Ortsvereinszeitung", "Lachen und dabei Gutes tun" sowie die Zeitung "Die Propagandistin" durchsetzen.



Verwirrend ist jedoch doch das der allgemein verlachte Rohrkrepierer "Du bist nicht allein" aus dem letzten Jahr auf der Webseite des Dröscher-Preises gezeigt wird.

Link


Via Privacy Box

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Scherz.

Hat offensichtlich eingeschlagen:

POE-Scherz für Erstis Bwl:

http://bighamburglive.wordpress.com/2009/10/13/exmatrikulation-alternative-wuppertal/

Dienstag, 13. Oktober 2009

Dokumentiert: Handelskammer gegen Umzug der Uni in die Hafencity

Hamburg (dpa/lno) - Die Handelskammer Hamburg hat sich am Dienstag entschieden gegen Verlagerungspläne der Universität in die Hafencity ausgesprochen. Vielmehr sollte der Senat gemeinsam mit der Hochschule «sowohl den Verbleib des Unistandortes in Eimsbüttel als auch den Umuzug auf die Fläche des heutiges Großmarktes am Klostertor prüfen», sagte Kammer-Präses Frank Horch am Dienstag bei der Vorstellung einer Untersuchung zur Entwicklung der Uni. Die Kammer machte deutlich, dass Sanierung und Ausbau am derzeitigen Standort mit rund 590 Millionen Euro allerdings «deutlich preiswerter zu haben wären» als ein Umzug ans Klostertor.

Mehr davon:

http://www.hk24.de/produktmarken/standortpolitik/raum_region_stadt/standpunkt_universitaet.pdf

Liste LINKS und Handelskammer kämpfen mit vereinten Kräften ;-)

PräsidentInnenfindung, Stand des Findungsprozesses

Zu finden im UHH-Newsletter:


http://www.uni-hamburg.de/newsletter/Findungskommission-Stand-der-Bewerbungen-br-um-das-Amt-des-Universitaetspraesidenten-bzw-der-Universitaetspraesidentin.html

Zitat des Tages: SDS

"Unser Gegner im Wahlkampf ist der Mitte-
Rechts-Spießer-Asta (Koalition aus den
hier sehr rechten Jusos mit entsetzlich
konformistischen WiWi/Jura/Mediziner-
Listen). Ziel ist ein linker Asta zusammen
mit Regenbogen – Alternative Linke und
anderen fortschrittlichen und bewegungsorientierten
Listen. Unser Beitrag dazu
soll einerseits in einer erhöhten Sichtbarkeit
linker Politik auf dem Campus und
andererseits in einem Einbrechen in die
Juso-WählerInnenschaft liegen, da sich
nur so linke Mehrheiten wieder herstellen
lassen werden. Eine gewisse „Massenkompatibilität“
unseres Wahlkampfes ist
uns daher wichtig.
Wir versuchen Themen, die eine große
Zahl von Studierenden betreffen, anzusprechen
und mit linken Forderungen zu
verbinden."


Florian Wilde über die Langzeitstrategie des SDS Hamburg in: "Linkskontrovers 01/08"

Hopo-Länderspiegel historisch: AStA-Wahlen Bielefeld '72

Statt langwieriger Koalitionsverhandlungen, wie insbesondere in den 80er und 90er Jahren des öfteren üblich, wählte die FLK gleich in ihrer ersten Sitzung nach den Wahlen die Mitglieder des ersten AStA der Universität Bielefeld mit jeweils großer Mehrheit gegen die Stimmen des RCDS. Der AStA setzte sich aus vier Vertretern und einer Vertreterin des SHB sowie einem Vertreter des MSB zusammen. Vorsitzende wurde Anne Winkhoff vom SHB, die Soziologie im ersten Semester studierte. Nach der Wahl von der Neuen Westfälischen befragt, warum "gerade ein Mädchen Chef des ersten Bielefelder AStA geworden ist", meinte sie: "Wir sind bei der Wahl von ganz bestimmten Kriterien ausgegangen. Zum Beispiel: Wer hat die Zeit und die Möglichkeit, sich voll und ganz für die Arbeit des Studentenausschusses einzusetzen." Nach Aussagen des seinerzeitigen Finanzreferenten im AStA, Johannes Risse, hatten die weiteren AStA-Mitglieder des SHB in politisch und hochschulpolitisch bewegten Zeiten bereits Funktionen in der studentischen Selbstverwaltung, bei den Jusos oder in der Mutterpartei SPD inne.


aus: BUZ, 215/2003 vom 19.11.2003, S. 38f



http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Einrichtungen/Weitere%20Einrichtungen/Universitaetsarchiv/Abgestaubt3.html

Hopo-Länderspiegel historisch: SDS, SHB und Jusos in Köln



Die Linksentwicklung des SHB vollzog sich in der zweiten Hälfte der 60er Jahre auch an der Uni Köln. Im Juni 1966 veröffentlichten der SDS, der SHB und die gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Kreise an der Universität ein gemeinsames Flugblatt gegen den AStA-Vorsitzenden Klaus Laepple vom Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS), dem sie unter anderem die kritische Frage stellten:

"Trifft es zu, daß trotz Alkoholverbots während der Arbeit in der Mensa der Küchenchef, Herr U*** (Name ist mir bekannt, d.V.), während des Dienstes derartig trinkt, daß er nicht mehr fähig bzw. willens ist, gewisse Arbeiten zum Wohl der Studenten wie Nachspeisen und Diäten auszuführen?"
Die folgende '68er StudentInnenbewegung schüttelte das hochschulpolitische Gefüge erst einmal kräftig durcheinander. Im Oktober 1966 blockierte der RCDS-AStA-Vorsitzende Laepple gemeinsam mit den Studierenden Straßenbahnschienen aus Protest gegen eine KVB-Fahrpreiserhöhung, und nach der Ermordung des Studenten Benno Ohnesorg in Berlin am 2. Juni 1967 aus Anlaß einer Demonstration gegen den Schahbesuch unterzeichnete ein breites Spektrum studentischer Verbände den Aufruf zu einem Schweigemarsch mit anschließender Protestkundgebung. Der Rektor der Uni gab aus diesem Anlaß sogar vorlesungsfrei.


Kontinuität durch Wandel
Anmerkungen zur Geschichte von SDS, SHB und Juso-Hochschulgruppe in Köln (1946 bis 1990)

von Christoph Meye

Link: http://www.trend.infopartisan.net/trd0502/t010502.html

Zur Person Klaus Laepple: Wikipedia (da kommt übrigens nicht vor, dass er beim RCDS war).

Warum der orangene Google-Pin vor dem PI steht


Größere Kartenansicht

http://mms.uni-hamburg.de/blogs/meyer/blog/2009/09/06/durchdringung-von-realem-und-virtuellem-raum/

http://life.epb.uni-hamburg.de/node/4912

Montag, 12. Oktober 2009

Verdi-Campus: Wenn nichts mehr hilft, Revolution

http://www.verdi-campus.de/zeitung/verdicampus-2009-10-01.pdf

Semesteranfangszeitung der Verdi-Jugend, Abteilung Hochschulen

Veranstaltungen im AAI Oktober

12. Oktober: Meditation im Buddhismus
Workshop Meditation 2009 "Meditation im frühen Buddhismus I"

Der Workshop findet vom 12. bis zum 16. Oktober 2009, jeweils von 10 - 13 Uhr und 14 - 17 Uhr statt.
Ziel des Workshops "Meditation im frühen Buddhismus I" ist es die frühbuddhistische Lehre aus der Perspektive der Praxis zu vermitteln, speziell aufbauend auf den in dem Satipatthana-sutta beschriebenen Achtsamkeitsübungen. Arbeitsgrundlage sind Quellentexte aus dem Pali-Kanon, die in deutscher und englischer Übersetzung zur Verfügung gestellt werden. In Einzelfällen werden diese Quellentexte mit den zumeist im Chinesischen überlieferten Parallelen verglichen.
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt und die Teilnahme kostenlos.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung unter: www.buddhismuskunde.uni-hamburg.de



13. Oktober:Die SPD Hamburg und die Universität von morgen

Die deutsche Universitätslandschaft befindet sich in einer der
dynamischsten Phasen seit langem. Mehrere Veränderungsprozesse finden
gleichzeitig statt: die Umstellung der Studiengänge auf das
Bachelor/Mastersystem, welche eine Überarbeitung aller Curricula
erfordert und ein Umdenken in der Lehre nötig macht. Die
Exzellenzinitiative von Bund und Ländern, die die Fokussierung aller
Hochschulen auf ihre Stärken angeregt hat. Vielerorts - so auch in
Hamburg - gibt es heftige Diskussionen um die Verteilung der
Studiengebühren, was neben der politischen Grundsatzfrage der
Bildungsgerechtigkeit auch die Frage der strukturellen Unterfinanzierung
der Hochschulen aufwirft.

Über die Hamburger Universität wurde in den vergangenen Monaten
erfreulich intensiv diskutiert, dabei standen allerdings einseitig die
Standortfrage und Personalien im Vordergrund. Diese Diskussion greift zu
kurz, denn sie blendet aus, welcher Gesamtherausforderung Universitäten
sich heute gegenübersehen: Sie wollen national und international für
Studierende und Wissenschaftler attraktiv sein.

Sie müssen sich mit anderen Akteuren des Wissenschaftssystems
strategisch vernetzen. Sie wollen gute Bildung und Ausbildung zu
wissenschaftlichem Denken bieten und ihren Studierenden das
Handwerkszeug für den Einstieg in ein Berufsleben vermitteln.

Wie ist die Situation der Hamburger Universität vor dem skizzierten
Hintergrund? Wie bildet man für eine so große Universität ein
unverwechselbares Profil aus - hier ist der gerade vorgelegte Struktur-
und Entwicklungsplan (STEP) eine erste Antwort. Welche Schritte werden
folgen, welchen Beitrag können Politik und Gesellschaft leisten?

Die SPD Hamburg lädt Sie herzlich ein, über die genannten Themen zu
diskutieren. Wir haben dazu fachkundige Gäste eingeladen und freuen uns
auf einen interessanten Abend.

Ablauf

18.30 Uhr
Begrüßung

18.40 Uhr
Impulsreferat „Anforderungen an eine Universität in der Wissensgesellschaft“
Dr. Ernst-Dieter-Rossmann
MdB, Sprecher der AG Bildung und Forschung der SPD-Bundestagsfraktion
Kurzdialog zu den Thesen


19.00 Uhr
Die Hamburger Universität im 21. Jahrhundert“
Diskussion mit Publikum und Podiumsgästen
Moderation: Dr. Kristina Böhlke
SPD-Landesvorstand Hamburg

Gäste:
Prof. Dr. Gabriele Löschper
kommissarische Präsidentin der Universität Hamburg
Dr. Ernst-Dieter Rossmann (SPD Schleswig-Holstein, Sprecher der AG Bildung und Forschung SPD-Bundestagsf­raktion und Sprecher der Parlamentarischen Linken der SPD-Bundestagsfraktion )
Dr. Dorothee Stapelfeldt
hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion
Severin Pabsch
AStA Universität Hamburg

Link: SPD Hamburg

Zitat des Tages

„Der Hochschulrat verbindet exzellente wissenschaftliche Kompetenz und umfassende internationale Erfahrung mit einem vielfältigen Netzwerk, das wichtige Bereiche der Metropolregion Hamburg repräsentiert. In dieser Zusammensetzung wird er der Universität helfen, zukunftsweisende Weichenstellungen zur europäischen und internationalen Profilierung der Universität zu verwirklichen."

Schlapphut Lüthje 2003, Universitätspräsident a.D.

Samstag, 10. Oktober 2009

Dokumentiert: "harte zeiten" zum alten, neuen Olaf Scholz

harte zeiten - junge sozialisten & fachschaftsaktive an der Universität Hamburg

Tüchtig oder kritisch?

„Wir sind diejenigen, die sich dafür einsetzen, daß wer sich anstrengt, wer tüchtig ist auch gut zurecht kommt. Und in allen Fragestellungen des Lebens muß jeder für sich immer die Antwort geben können: Das was die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten vorschlagen, das ist genau das, was mich in die Lage versetzt, wenn ich mir Mühe gebe in meinem Leben auch vernünftig voran zu kommen. Und natürlich sind wir die Partei der Solidarität, die insbesondere denjenigen hilft, die ohne Solidarität der Gesellschaft nicht zurecht kommen können.“
Olaf Scholz in der Pressekonferenz anläßlich seiner Kandidatur als SPD-Landesvorsitzender am 28.9.2009.

„Warren Buffetts Investmentfirma Berkshire Hathaway verlor rund ein Fünftel ihres Marktwertes, Buffett selbst rund 17 Milliarden Euro seines Privatvermögens - was ihn zum zweitreichsten Mann der Welt degradierte. Überholt erneut von Bill Gates, Freund und Bridge-Partner. Doch Buffett wäre nicht Buffett, hätte er wie viele Aktionäre das Handtuch geworfen oder den Kopf in den Sand gesteckt. Ganz nach dem Motto: Eine Krise ist auch eine Chance, stürzte sich das „Orakel von Omaha“ wie ein Habicht auf Beute. Er investierte dort, wo niemand anderes investieren wollte. Beispielsweise in Goldman Sachs, das mit Steuergeldern vor dem Kollaps ebenso gerettet wurde wie Bank of Arnerica, Wells Fargo oder American Express. Dieser Deal wurde ihm mit einer garantierten zehnprozentigen Verzinsung schmackhaft gemacht. Seine zwei grössten Posten - American Express und Wells Fargo - tragen derweil selbst Früchte: Ihr Aktienpreis stieg um 71 und 70 Prozent zwischen April und Juni.“
„17 Milliarden Euro verloren, na und?“, Sächsische Zeitung, 10.9.2009.

Olaf Scholz, der 2001 als Innensenator durch die Vorwegnahme von Brechmitteleinsätzen gegen des Drogenhandels Verdächtige mithalf, Schill den Weg zu ebnen und dann angesichts in Hamburg verbauter Karrierechancen nach Berlin ging um als SPD-Generalsekretär die Durchsetzung der Agenda 2010 zu organisieren, will nun als Parteivorsitzender zurück in die Hansestadt kommen, um SPD und soziale Milliardärswirtschaft zu retten. Seine Vorstellung von Sozialstaat und Solidarität als Glück der „Tüchtigen“ (Wer hat, dem wird gegeben - siehe Warren Buffett) plus Almosen für die „Versager“ hat mit Emanzipation, Egalität, Lebensfreude oder auch nur sozialer Gerechtigkeit nichts gemein. Mehr des Falschen ist eine erstaunliche Wahlauswertung nach dem Scheitern in der Großen Koalition:

Wer sich „Mühe gibt“ im global schwerst krisengeschüttelten Kapitalismus „vernünftig voran zu kommen“ kann dies stets nur auf Kosten anderer tun (Woher kommen Warren Buffetts Milliarden?) und kommt schon angesichts erheblicher Arbeitslosenzahlen und brutaler Alltagshetze meist (ohne Milliarden) auch nicht „gut zu recht“. Das ist das Prinzip von Markt und Konkurrenz und dessen Vergötterung ist sowohl Ursache der gesellschaftlichen Krise wie auch des Niedergangs der SPD. Aufgrund der zu geringen Kritik an dieser a-sozialen Ideologie hat die marktradikale Demagogie für Union und FDP bei der Bundestagswahl noch einmal verfangen können. Hier ist erst recht Opposition erforderlich. Die Sozialdemokratie wird sich also an den verstärkt aufzunehmenden Kämpfen von Friedensbewegung, protestierenden Studierenden und Schülern, Gewerkschaften und anderen Linken orientieren und beteiligen müssen.

Tatsächliche Solidarität als gemeinsamer Kampf um die Entfaltung humaner Ansprüche, das heißt die Beendigung der Kriege in Afghanistan, Irak und Palästina, Abrüstung und weltweite Kooperation für soziale Entwicklung und kritische, gebührenfreie Bildung, Wissenschaft und Kultur für alle ist persönlich wie gesellschaftlich eine befreiende Angelegenheit. So kann durch eine produktive politische Polarisierung Schwarz-Grün in Hamburg und Schwarz-Gelb im Bund ein zügiges Ende bereitet werden.


Link http://harte--zeiten.de/artikel_896.html

Erste StuPa-Sitzung im Wintersemester

Die siebte Sitzung des Studierendenparlaments findet am Donnerstag, den 22. Oktober 2009, um 18 Uhr c.t. im Erzwiss Hörsaal, Von-Melle-Park 8, statt.

Moni im Interview über Rückhalt an der Universität und Fehler

Auweter-Kurtz: "Als Frau Gundelach ihr Angebot an einen kurzfristigen Rücktritt knüpfte, habe ich das nicht verstanden. Denn ich fühlte mich einer sachlichen Auseinandersetzungen gewachsen. Nach wie vor bin ich überzeugt, dass die Mehrheit der Uni hinter mir stand, auch der AStA. Viele haben mich gedrängt, ich solle bleiben. Als klar wurde, dass wir nicht zu einer sachlichen Diskussion zurückkehren, sich außerdem die Politiker Stapelfeldt und Beuß einmischten, war das Maß voll."

[...]

Abendblatt:

Haben Sie Fehler gemacht?

Auweter-Kurtz:

In meiner Zielsetzung, nein. In Personalentscheidungen, ja.




Monika Auweter-Kurtz im Interview mit dem Hamburg Abendblatt:

http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1223439/Ich-fuehlte-mich-fallen-gelassen.html

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Dokumentiert: Dekanin und Geschäftsführer für Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gewählt

Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hat am Mittwoch, dem 7. Oktober 2009, Prof. Dr. Gabriele Löschper zur neuen Dekanin und den Diplomökonomen Thomas Klaus Oye zum neuen Geschäftsführer gewählt.

Gabriele Löschper ist seit vielen Jahren an der Universität Hamburg tätig, zunächst am Institut für Kriminologische Sozialforschung an der heutigen Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, anschließend als hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte der Universität. Von 2004 bis 2007 gehörte sie dem Hochschulrat an. Seit 1. Juli 2007 ist Gabriele Löschper Vizepräsidentin für Struktur- und Personalentwicklung und ist in dieser Funktion an der Erarbeitung des Struktur- und Entwicklungsplans 2012 der Universität maßgeblich beteiligt. Darüber hinaus hat sie ein Personalentwicklungsprogramm für Juniorprofessoren/innen und Nachwuchsgruppenleitungen mitgestaltet und betreut dieses Programm seit 2006 federführend. Bis zum 31. Dezember dieses Jahres ist sie zusätzlich amtierende stellvertretende Präsidentin. Sie wird ihre neue Position als Dekanin im Anschluss an ihre Amtszeit als amtierende stellvertretende Präsidentin zum 1. Januar 2010 antreten.

Der Diplomökonom Thomas Klaus Oye hat in den letzten Jahren im Rahmen entwicklungspolitischer Vorhaben verschiedene leitende Tätigkeiten wahrgenommen. So war er Verwaltungsleiter in Aceh (Indonesien) im Rahmen der Aceh Monitoring Mission (AMM) der Europäischen Union, anschließend Interims-Verwaltungsleiter bei der europäischen Polizeimission Afghanistan, gegenwärtig ist er als freiberuflicher Berater in Guinea-Bissau im Auftrag der Europäischen Union und des Auswärtigen Amts tätig. Zuvor war er Leiter des Dezernates Controlling, Hochschulentwicklung und EDV an der Universität Koblenz-Landau sowie Vizepräsident für Personal und Finanzen an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Er wird sein Amt als Geschäftsführer der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ebenfalls zum 1. Januar 2010 antreten.

Ab 2010 besteht das Dekanat der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften damit aus Prof. Dr. Gabriele Löschper als Dekanin, dem Prodekan Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp (zurzeit kommissarischer Dekan), den Prodekaninnen Prof. Dr. Elisabeth Allgoewer und Prof. Dr. Jetta Frost sowie dem Geschäftsführer Thomas Klaus Oye.

Prof. Dr. Gabriele Löschper:

„Für das mir mit der Wahl zur Dekanin entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich sehr herzlich bei allen Fakultätsmitgliedern. Mich begeistert die Perspektive, gemeinsam mit dem Prodekan, den Prodekaninnen und dem neuen Geschäftsführer die Weiterentwicklung dieser breit aufgestellten und leistungsstarken Fakultät mitgestalten zu können. Auf die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Fakultät im neuen Jahr freue ich mich schon sehr.“

Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp, kommissarischer Dekan der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften:

„Wir freuen uns sehr, mit Frau Löschper eine hocherfahrene Wissenschaftsmanagerin als Dekanin für unsere Fakultät gewonnen zu haben. Unter ihrer Leitung wird es uns gelingen, die Fakultät kontinuierlich in Forschung und Lehre auf dem eingeschlagenen Weg in Spitzenpositionen zu bringen.“

Der Dekan bzw. die Dekanin einer Fakultät leitet gemäß Hamburgischem Hochschulgesetz gemeinsam mit den Prodekanen bzw. Prodekaninnen und dem Geschäftsführer bzw. der Geschäftsführerin die Fakultät. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre, eine Wiederwahl ist möglich.


Quelle: http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/pr/2/21/pm/2009/pm102.html (via twitter AStA Uhh)

Abteilung "Das schreiben die anderen": Ratzplast zum kommenden WiSo-Dekanat


(Twitterei vom Feinsten. Man beachte auch den Hinweis auf das AStA-Fussballturnier)


"Brandheiß" oder doch eher abgebrüht? Prof. Löschper wird im kommenden Jahr WiSo-Dekanin. Nach zwei Jahren kommissarischen Dekanentums hat sich etwas getan: Die kommissarische Uni-Präsidentin wird den kommissarischen Dekan Prof. Bassen Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp in seinem Amt ablösen. Warum die Fakultät ihre eigene Lage immer noch derartig schwarz verortet ist allerdings völlig unklar.

Man lese hierzu den Artikel auf dem Ratzplast: http://ratzplast.wordpress.com/2009/10/07/brandhei-loschper-wird-dekanin/

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Dokumentiert: SPD Eimsbüttel geht in die Wahlnachlese

In einer fast vierstündigen Sitzung des Kreisvorstandes, an der gut 60 Parteimitglieder teilnahmen, hat die SPD Eimsbüttel am gestrigen Mittwochabend mit der Aufarbeitung des schlechten Bundestagswahlergebnisses begonnen. Eine besondere Rolle spielte dabei das Ergebnis des SPD-Direktkandidaten im Wahlkreis Eimsbüttel Danial Ilkhanipour. Mit einem Verlust an Erststimmen von mehr als 21 Prozent (minus 32.000 Stimmen) wurde nur Platz 3 im Wahlkreis erreicht, hinter dem CDU-Kandidaten und noch hinter der GAL-Kandidatin. Zu Beginn der Sitzung forderte der Kreisvorsitzende Milan Pein zu einer kritischen Analyse auf: "Die eindeutigen Zahlen sprechen für sich. Eine Umdeutung dieses Ergebnisses werde ich nicht zulassen."

In einer schonungslosen Debatte mit mehr als 30 Redebeiträgen wurden noch einmal alle Aspekte der gescheiterten Kandidatur zur Sprache gebracht. Dies waren vor allem die Art und Weise der Kandidatenaufstellung und ein Mangel an inhaltlichem Profil des Kandidaten und seines Wahlkampfes. Einig waren sich die Anwesenden, dass Aktionen einzelner Parteimitglieder während des Wahlkampfes zu verurteilen seien, Ursache und Wirkung dürften aber nicht miteinander verwechselt werden.

Zum Schluss der Debatte räumte der Kandidat ein, dass er den Wahlkreis klar verloren habe und hierfür auch die persönliche Verantwortung übernehme. In seinem Fazit sagte der Kreisvorsitzende: "Wir haben heute mit der Aufarbeitung begonnen. Uns steht noch ein langer und schwieriger Prozess bevor, an dessen Ende wir hoffen, das Vertrauen der Wähler wieder gewinnen zu können. Der Kreisvorstand wird weiterhin ein Forum für diese Aufarbeitung sein. Klar ist, dass es eine solche Kandidatur nie wieder geben darf. Zukünftig sollten die Bundestagskandidaten in einer Vollversammlung und nicht mehr über Delegierte gewählt werden."


(Via Email)


Siehe auch dazu: http://www.mopo.de/2009/20091001/hamburg/politik/zeit_der_abrechnung.html