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Montag, 19. Oktober 2009

"Wir kämpfen für dich" für den Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert

Die "Wir kämpfen für dich"-Kampagne der Hamburger Juso-Hochschulgruppe ist für den innerparteilich rennomierten Wilhelm-Dröscher-Preis nominiert.

Hier muss sich die Plakatkampagne nur noch gegen die ambitionierten Projekte "35 Jahre Ortsvereinszeitung", "Lachen und dabei Gutes tun" sowie die Zeitung "Die Propagandistin" durchsetzen.



Verwirrend ist jedoch doch das der allgemein verlachte Rohrkrepierer "Du bist nicht allein" aus dem letzten Jahr auf der Webseite des Dröscher-Preises gezeigt wird.

Link


Via Privacy Box

Freitag, 26. Dezember 2008

Du bist nackt allein

Die Hamburger Jusos sind bekannt für ihre extravaganten und aufwändigen, ja vielleicht sogar prätentiösen Plakate.


2006 zogen sich die Jusos die Hosen aus und waren nackt und mitleiderregend auf dem Campus unterwegs.
2007 wurden dann Fragen aufgeworfen und man saß auf einem wunderschönen roten Stuhl.

2007: Nachdenklich, mit einem roten Schal bedeckt steht ein Männlein im Walde, ganz still und stumm.

Oder wie die Jusos selbst schreiben:
"Du bist nicht allein" ist der diesjährige Slogan der JUSO-Hochschulgruppe, die über die Stadtgrenzen hinaus für ihre Kampagnen bekannt sind. "Wir wollen Studierende zum Mitmachen und nicht nur zum wählen bewegen" erklärt Marzieh, die Vorsitzende der HSG die Idee hinter dem Spruch. Du bist nicht allein, das heißt einerseits, dass die Jusos für die Probleme und Sorgen der Studis da sind und für studentische Interessen kämpfen. Andererseits soll damit jeder in die Verantwortung genommen werden, auch selbst für die Gestaltung der Uni aktiv zu werden.

Diese letzte eher philosophisch gehaltene Kampagne droht zu stocken. Aus diesem Grund fand vor wenigen Tagen ein Blitztreffen mit der renommierten Agentur "Olaf Scholz and friends" im KuSchu statt. Die Teilnehmer waren sich bald einig. Um "Du bist nicht allein" zu retten muss eine schnelle Lösung her. Konsens war nach kurzer Zeit, dass man versuchen müsse, das beste aus jeder der drei Kollektionen mitnehmen und zu etwas Neuem verbinden sollte.

Die Agentur zog sich mit diesem Auftrag und den drei oben abgebildeten Werken zurück um etwas vollkommen noch nicht Dagewesenes zu schaffen, was trotzdem auf den Erfolg des Alten zurückgreift.

Dem UniPanther liegt ein erster Versuch dieser erfolgsverbindenden Synthese vor:

Werbefachmann Klaus von Mendelssohn-Wolff, Creative Director von der Agentur "Olaf Scholz & friends" analysiert für uns das neue Plakat:

"Im Bild sehen wir zunächst wieder den nackten Hintern. Ein gleichzeitiges Verströmen von sozialer Kälte wird hier kombiniert mit einem unglaublich hohen recall value. Eben genau dieser Wiedererkennungswert wird auch beim roten Stuhl durch dessen farblichen Hervorhebung gefunden. Der rote Stuhl wird damit nicht nur ein Ort der Frage, sondern gibt dem nackten Arsch auch eine Heimat. Er steht damit direkt für die Jusos. Auch das Problem des Vorjahres, in dem die Plakate nur Fragen aufriefen und keine Antworten brachten ist gelöst. Hier wird sich klassisch der Grünen in ihrer Funktion als scapegoat bedient. Die alte Frage "Wer hat uns verraten?" wird hier vollkommen neu beantwortet. Textlich gibt es weitere Neuerungen. Auch fanden wir die Aussage "Du bist nicht allein." konterkarierend zu einer wirklich allein gelassenen Person. Wir haben uns deshalb entschieden einen Hoffnungsträger, in diesem den Münte ins Bild zu schaffen um auch einen wirklichen Rettungsanker ins Spiel zu bringen zu dem der junge Sozialdemokrat, genau wie unser Model aufblicken kann. Mit den von uns erarbeiteten Benefit-Points sehen wir die Jusos als Titelverteidiger im kommenden Wahlkampf. "


Montag, 15. Dezember 2008

Unipanther- Straßencharts

Neueinsteiger direkt auf Platz 1 der inoffiziellen Schlagercharts der Uni Hamburg ist in dieser Woche "Liebe gibt" von Katharina Wolff, der weiblichen Frontfrau beim RCDS (Listenplatz 3). Einzig und allein ihr verdankt der RCDS eine Frauenquote von 9 Prozent.

Damit schafft der RCDS es die Jusos von Platz 1 zu vertreiben, welcher ihnen durch das Roy-Black-Cover "Du bist nicht allein" vorerst sicher war. Beim Schlager wählt man immer noch das Original.



Unipanther-Streetcharts


1. (-). Liebe gibt - Katharina Wolff
2. (1) Juso-HSG feat. Roy Black- Du bist nicht allein
3. (3) Die Mellemen & AStA-Allstars - Die Uni sind wir
4. (4) Raketen-Moni - Fly me to the moon

Samstag, 13. Dezember 2008

Untersützung der Mutterpartei: Kühn kommt auf den Campus

Ganz allein sind die Jusos nie: Letztes Jahr war es noch Michael Naumann persönlich, der auf den Campus kam und (zugebener Weise mehr für sich als für die Juso-HSG) Wahlkampf machte. Dieses Jahr ohne eine Bürgerschaftswahl in Sicht kommt immerhin der Bürgerschaftsabgeordnete und Amtsvorgänger Danial Ilkhanipours auf den Campus.

An der Universität Hamburg findet im Dezember und Januar die Wahl zum Studierenden Parlament statt. Das StuPa wählt den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der die Interessen der rund 40.000 Studentinnen und Studenten der Uni Hamburg vertritt. Seit mehreren Jahren ist die JusoHochschulgruppe, die Vertretung der SPD an den Hochschulen, die größte politische Kraft an der Uni und ist federführend im AStA.

Ihr Billstedter SPD Bürgerschaftsabgeordneter Philipp-Sebastian Kühn hilft als Wissenschaftspolitiker aktiv beim Wahlkampf auf dem Campus. Bevor die Weihnachtssemesterferien losgehen, gibt es einen großen GlühweinInfostand mit vielen Aktionen. Philipp-Sebastian Kühn ist natürlich mit dabei.

SPD Infostand auf dem Campus
Donnerstag, den 18. Dezember 2008
ab 12.00 Uhr vor dem Audimax

Gerade zur Hochschul- und Wissenschaftspolitik steht Ihnen Philipp-Sebastian Kühn gern Rede und Antwort.





Link: Kühn kommt auf den Campus

Sonntag, 7. Dezember 2008

Auch nicht schlecht


hihi

Nicht allein (III)

So alleine sind die Jusos wirklich nicht auf dem Campus. Regenbogen-Emo, Stine, die Knallhartkanne, singende Monster und das grüne Ossi-Ampelmännchen von den Grünen. Alle sind gekommen.

Freitag, 5. Dezember 2008

Und nochn Bild: Juso-Kampagne erfreut sich Beliebtheit

Nennen wir es mal: "Viel Feind, viel Ehr" oder "Wer den Spott hat.." oder so. Auf jeden Fall erfreut sich die Roy-Black-Kampagne der Jusos großer Beliebtheit und einer wie wir finden guten Rezeption.

Deswegen heute wieder aus der Kategorie "Original und Fälschung":