Donnerstag, 30. April 2009

Resolution der studentischen Vollversammlung

Die studentische Vollversammlung am 28.4.2009 hat bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung beschlossen:
Die Kommerzialisierung sofort stoppen!
Für ein umgehende politische Kehrtwende zu demokratischer und
kritisch verantwortungsvoller Bildung und Wissenschaft.
Die Universität Hamburg steckt tief in der Krise:
- Seit Jahrzehnten ist sie unterfinanziert,
- in den letzten 10 Jahren hat sie etwa 10.000 Studienplätze (mit der ehm. HWP) und eine Vielzahl kleiner
Fächer und Arbeitsbereiche eingebüßt,
- die Konkurrenz um knappe Mittel gefährdet vernünftige, kooperative und interdisziplinäre wissenschaftliche
Arbeit und steigert die Abhängigkeit von privaten Geldgebern,
- Demokratie in der (Selbst-)Verwaltung wird fortgesetzt abgebaut zu Gunsten einer autoritären
Kommandowirtschaft,
- das in jeder Hinsicht restriktive BA/MA-System befördert Willkür und ist eine immense psychische Belastung
für Studierende und Lehrende,
- die Studiengebühren als umfassendstes Element dieser Politik drangsalieren die Studierenden sozial, drängen
allgemeinbildende Anteile des Studiums sowie kritisches Engagement in Wissenschaften, Selbstverwaltung
und außerhalb der Universität zurück und zementieren die staatliche Unterfinanzierung.
Um von diesem Desaster abzulenken, hat die Wissenschaftssenatorin Gundelach mit Unterstützung der Uni-
Präsidentin das gigantomanische Projekt der Uni-Verlagerung in den Raum gestellt. Mit diesen spekulativen
Plänen, die die Stadt mindestens 2,4 Milliarden Euro kosten sollen, werden echte und zügige Lösung der
Probleme durch eine notwendige Kehrtwende in der Politik weiter aufgeschoben.
Diese Kehrtwende ist jedoch dringend erforderlich. Es sind Bedingungen dafür zu schaffen, dass Bildung und
Wissenschaft für alle erfreuliche, solidarische und produktive Angelegenheiten sind, die zu einer menschenwürdigen
Entwicklung der Gesellschaft beitragen und die Entfaltung der Persönlichkeit fördern.
Die Vollversammung der Studierenden der Universität Hamburg fordert deshalb:
- den sofortigen Beginn einer pfleglichen Sanierung und Erweiterung der Universität in Eimsbüttel unter demokratischer
Beteiligung der Universität und der Bevölkerung,
- den Abbau sämtlicher Restriktionen in den BA/MA-Studienordnungen und den Beginn einer demokratischen
Studienreform,
- die Demokratisierung der Universität, insbesondere die demokratische Wahl der Leitung, der Dekanate sowie
gleichberechtigte Mitbestimmung der Hochschulmitglieder auf allen Ebenen (auch Institute/Arbeitsbereiche
und Berufungen)
- die Beendigung der Kommerzialisierung der Wissenschaften und der Steigerung des privatwirtschaftlichen
Einflusses auf die Universität, beginnend mit der Abschaffung des Hochschulrats.
Insbesondere sind sämtliche Studiengebühren sofort abzuschaffen.
Um unsere Forderungen zu bekräftigen und die Behauptung des politischen Senats, die Studiengebühren seien bei
den Studierenden akzeptiert, zu widerlegen, führen wir am 12.-14. Mai 2009 eine Ur-Abstimmung für
Gebührenfreiheit durch.
Alle Studierenden sind aufgefordet, sich daran zu beteiligen.
Zudem ruft die Vollversammlung alle Studierenden dazu auf, sich an der bundesweiten Aktionswoche vom 15. bis
19. Juni und insbesondere am bundesweiten Bildungstreik am 17. Juni zu beteiligen.

Hopo-Länderspiegel: Hessische ASten in Gefahr

Jusos: „Koch will Meinungsfreiheit für Studierende abschaffen!“

Die hessische Landesregierung plant eine Novelle des hessischen Hochschulgesetzes (HHG) nach dem Vorbild von Baden-Württemberg. Danach soll die Vertretung der Studierenden – der AStA und das Studierendenparlament - abgeschafft werden.

Dazu erklären die hessischen Jusos und hessischen Juso-Hochschulgruppen:

„Die Novelle zum HHG muss sofort vom Tisch! Die Abschaffung der unabhängigen Interessenvertretung von Studierenden ist ein Anschlag auf die Demokratie an hessischen Hochschulen! Wir Jusos stehen an der Seite der hessischen Studierenden, die sich nicht von Roland Koch bevormunden lassen wollen“, erklärte Björn Spanknebel, Landesvorsitzender der hessischen Jungsozialisten.

Die Abschaffung von ASten und Studierendenparlamenten würde eine Vernichtung der historisch gewachsenen studentischen Selbstverwaltung bedeuten.

Die Jusos befürchten, dass es Ministerpräsident Koch um einen persönlichen Rachefeldzug geht. „Bei der Einführung von Studiengebühren durch CDU und FDP gab es massive Proteste der Studierenden in Hessen. Offensichtlich will Roland Koch sich nun für dieses zivilgesellschaftliche Engagement und seine Niederlage revanchieren, um sich zukünftig nicht mehr mit der Meinung „lästiger“ Studierender befassen zu müssen. In einer pluralistischen Gesellschaft darf man andere Meinungen aber nicht einfach durch die Abschaffung von deren Vertretungsstrukturen unterdrücken“, empört sich Felix Diehl, stellvertretender Vorsitzender der hessischen Jusos. Die Jusos wollen demokratische Hochschulen und freien Meinungsstreit in Hessen.

„Wir fordern Roland Koch dazu auf, sich zur Demokratie an der Hochschule und zum Respekt vor der Meinung anders Denkender zu bekennen“, erklärte Pascal Barthel, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen und nordhessischer Juso-Vorsitzender. Sollte Koch seine Macht missbrauchen wollen, um die Studierenden in Hessen mundtot zu machen, werden die Jusos an der Seite tausender Studierender für Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit streiten.

Mehr Informationen unter: www.jusos-hessen.de [1]


via vorwaerts.de


Sieha auch:


Frankfurter Rundschau

Junge Welt

Mittwoch, 29. April 2009

Regenbogen: Spaghetti Bologna





































via Rebo-Blog: http://allchangeplease.blogsport.de/2009/04/29/neulich-in-der-mensa/

Nachtrag: Der Unipanther wollte dem Regenbogen gerne über einen Kommentar auf seinem Blog mitteilen wie toll er diesen kulinarischen Hinweis findet, doch leider kann man sich auf der Seite des ReBo nicht ohne Anmeldung verewigen.

Dienstag, 28. April 2009

Podiumsdiskussion Uni-Umzug

28.04.2009

Die Universität Hamburg lädt ein zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Umziehen oder Bleiben - was ist besser für die Universität Hamburg?". Die Podiumsdiskussion findet statt

am Montag, dem 4. Mai 2009, ab 19.00 Uhr
im Audimax der Universität,
Von-Melle-Park 4, 20146 Hamburg.

Es diskutieren die Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach, die Präsidentin der Universität Hamburg, Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz, der Oberbaudirektor Prof. Dr. Jörn Walter, der Bezirksamtsleiter von Eimsbüttel, Dr. Jürgen Mantell, des Weiteren
Dr. Wilfried Maier, Stadtentwicklungssenator a. D., sowie ein Vertreter des Asta der Universität Hamburg (angefragt).

Die Podiumsdiskussion wird moderiert von Herbert Schalthoff (Hamburg 1).

Philipp-Sebastian Kühn: 5 Thesen zu Universität und Umzug

"Im Folgenden sind fünf Thesen formuliert, welche die Diskussion in der Hansestadt beeinflussen und ihr eine neue zukunftsorientierte Richtung weisen sollen:

1) Die Entscheidung zur zukünftigen Entwicklung der Universität muss in stärkerem regionalem Bewusstsein getroffen werden.

Voraussetzung für fundierte Entwicklungsprognosen zum Wissenschafts- und Forschungsstandort Hamburg für die kommenden 30 bis 50 Jahre können nur im Zusammenhang mit den norddeutschen Partnern in Bremen, Hannover, Lüneburg und Kiel formuliert werden. Im norddeutschen Wissenschaftsraum wird enger kooperiert werden müssen, will Hamburg im innerdeutschen Wettbewerb der Metropolregionen (Rhein-Ruhr 11,5 Mio., Berlin Brandenburg 6,0 Mio., Frankfurt Rhein-Main 5,3 Mio., Stuttgart 4,7 Mio. und Hamburg 4,3 Mio. Einwohner) bestehen können. Die Hansestadt wird sich durch Kooperation nicht abhängig machen, sondern in jedem Fall durch synergistische Effekte profitieren.

2) Stadtentwicklungspolitische Interessen und Standortlobbyismus dürfen keine Rolle spielen.

Die Diskussion um die Zukunft der Universität darf keine überflüssige Verengung erfahren. Es geht zunächst nicht um die Frage, ob die Zukunft der Universität in Eimsbüttel oder auf dem kleinen Grasbrook liegt. Diese Entscheidung darf erst am Ende des Entwicklungs- und Entscheidungsprozesses getroffen werden. Wie auch immer die Diskussion verläuft, wird sich eine adäquate Lösung für beide Standorte finden lassen.

3) Um die Szenarien in diesem Sinne bewerten zu können, muss geklärt werden, wie die Universität in 30 bis 50 Jahren international positioniert sein möchte.

Allein die Benennung eines wachsenden Bedarfs an Flächen und Gebäuden durch die Universitäts-präsidentin reicht zur Beantwortung der Fragestellung nicht aus. Die Entwicklung der Universität darf nicht nur quantitativ, sie muss auch qualitativ vorgezeichnet werden. Entscheidende Fragen hierbei sind: Welche Aufgaben soll die Universität in 30 bis 50 Jahren erfüllen? Wie wird lebenslanges Lernen unsere Hochschulen verändern? Mit welchen Forschungsstandorten steht die Universität in Konkurrenz? Mit welchen Universitäten kann und soll sie sinnvoll kooperieren?

4) Diese Entwicklungsperspektive muss verglichen werden mit der Situation derjenigen Hochschulen, mit denen die Universität Hamburg (national und international) konkurriert.

Nur wenn wir wissen, was die anderen machen, können wir sinnvoll beurteilen, was wir tun müssen. Da viele deutsche und europäische Wissenschafts- und Forschungsstandorte sich bereits neu aufgestellt haben bzw. sich wie Hamburg gegenwärtig dieser Diskussion stellen, werden solche Prozesse wissenschaftlich begleitet und erforscht. Warum greift Hamburg auf dieses Wissen nicht zurück?

5) Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann politisch entschieden werden, welches Szenario geeignet ist, die Universität national und international bestmöglich aufzustellen. Nur so können die einzelnen Szenarien verantwortungsbewusst und im Interesse der Universität wie der Stadt gewichtet werden.

Die bislang von der Wissenschaftsbehörde vorgelegte Studie zur baulichen Entwicklung der Universität ist auf Basis dieser formulierten Thesen ungeeignet, eine Entscheidung von so großer Tragweite abschließend zu entscheiden. Hamburg sollte aus den jüngsten Fehlern lernen. Warum setzt die Bürgerschaft nicht eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Wissenschaftsausschusses ein, die sich in den kommenden Monaten intensiv mit der Zukunft des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Hamburg beschäftigt und eine Entschlussempfehlung vorbereitet? Über Expertenanhörungen könnten ebenso Erfahrungen und wissenschaftliche Ergebnisse transparent in die Diskussion einfließen.

Die Universität Hamburg feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. In zehn Jahren werden wir gemeinsam ihren 100sten Gründungstag feiern. Es ist an der Zeit ein klares Bekenntnis der Stadt zu ihrer Universität zu formulieren!"


Phillipp-Sebastian Kühn studierte bis 2006 an der Universität Hamburg und ist stellv. wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion.



via kuehn-spd.de


Most Wanted: Die beliebtesten Bücher der StaBi






Bücher (Einzeltitel)

  1. Examens-Repetitorium Strafrecht Besonderer Teil (Christian Jäger)
  2. Lesekompetenz (Astrid Müller)
  3. Ratgeber ADHS (Manfred Döpfner)
  4. Fälle und Lösungen zum Medienrecht (Frank Fechner)
  5. Telekommunikationsrecht (Bernd Holznagel)
  6. Fachdidaktik und Geschlecht (Marlies Hempel)
  7. Migration und Bildung (Franz Hamburger)
  8. Schieflagen im Bildungssystem (Georg Auernheimer)
  9. Die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens (Norbert Franck)
  10. Kalte Asche (Simon Beckett)

Gefunden im Stabi-Blog

Campus-Katalog feat. Google-Buchsuche

Wer mit dem Browser Mozilla Firefox arbeitet, kann bei der Katalogrecherche von Zusatzinformationen aus der Google Buchsuche profitieren. Eine Firefox-Erweiterung, die an der Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität entwickelt wurde, macht’s möglich.

Die Firefox-Erweiterung sucht in der Google Buchsuche nach der ISBN und bekommt als Antwort den Link zur Buchbeschreibung, das Cover und den Link zum Volltext bzw. zu Auszügen aus dem Volltext zurück. Die gefundenen Links und das Cover werden dann im Browser über der aktuellen Seite eingeblendet. Das Ganze funktioniert nicht nur im Campus-Katalog, sondern auf allen Webseiten, die eine ISBN enthalten.

Möchten Sie diese Funktion nutzen? Unter https://ub.hsu-hh.de/GoogleBS/ können Sie die Firefox-Erweiterung kostenfrei herunterladen.



Gefunden im Stabi-Blog

Montag, 27. April 2009

Jusos HH-Mitte freuen sich das der AStA die Uni nicht nach HH-Mitte holen will

Der neue AStA ist gewählt und kann ab sofort seine Arbeit aufnehmen. Die Jusos werden sich auch in diesem Jahr für einen starken AStA, die Politisierung der Studierenden und für viele studentische Initiativen einsetzen. Außerdem stellt die Juso-HSG das dritte Mal in Folge einen Vorsitzenden und freut sich, dass Severin Pabsch zusammen mit Aleksandra Szymanski von der Wiwi-Liste ein starkes Team für die kommende Arbeit im AStA bilden werden.

In der Nacht zum Freitag ist ein neuer AStA bestehend aus der Juso-HOCHSCHULGRUPPE, Mediziner Liste, Jura-Liste, Liberale Hochschulgruppe und WiWi-Liste gewählt worden! Neben dem Vorstand sind noch Jusos als Referenten bestätigt worden: Anja Riegel als Referentin für Hochschulpolitik und Fachschaftsvernetzung sowie Timo Hempel als Referent für Kultur. Es liegen viele Aufgaben vor Ihnen und wir sind froh, dass auch weiterhin die Studierenden eine starke Interessenvertretung haben werden! Gerade beim Thema Uni-Umzug zeigt sich der AStA kämpferisch: „Wir werden uns weiterhin offensiv an der Diskussion beteiligen und deutlich machen, dass nur die Entwicklung der Universität ausschlaggebend für eine Entscheidung sein darf. Die Studie hat gezeigt, dass ein Umzug auf den Kleinen Grasbrook den Interessen der Studierenden in keiner Weise gerecht wird. Wir werden für einen Verbleib in Eimsbüttel kämpfen”, betont Séverin Pabsch bei seinem Amtsantritt.

via jusoshamburg-mitte.de

Uni-Umzug: Wissenschaftsausschuss im ESA

Dienstag, der
28. April 2009

Der Wissenschaftsausschuß der Bürgerschaft lädt ein zur

Öffentlichen Anhörung
über die
Univerlagerung vs. Uni bleibt

Jeder hat Rederecht, die Abgeordneten müssen zuhören
17.00 Uhr
im Hauptgebäude der Universität Hamburg, ESA 1
Hörsaal A, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg


gefunden via Liste LINKS

Samstag, 25. April 2009

Protestkundgebung

Dokumentiert: Erklärung zur studentischen Aneignung der Präsidiumssitzung


Am heutigen Donnerstag, den 23. April 2009 haben wir, Studierende der Universität Hamburg, die Sitzung des Präsidiums der Universität Hamburg aufgesucht, weil

- das Präsidium Teil eines antidemokratischen Top-Down-Prinzips ist, welches die teildemokratische Selbstverwaltung der Universität durch ihre Mitglieder weitgehend ersetzt hat,

- die maßgeblichen Instanzen in dieser Hierarchie – Senat und Behörde, Hochschulrat, Präsidium – eine Hochschulpolitik betreiben, die an kurzfristigen Partikularinteressen statt an Entwicklungsperspektiven im Allgemeinwohl ausgerichtet ist,

- insbesondere die präsidiale Entscheidung zur Mittelkürzung in der Erziehungswissenschaft falsch ist, angesichts der Bedeutung kritischer Bildung für Alle und des Bedarfs an entsprechenden qualifizierten PädagogInnen,

- wir mit dieser Aktion einen Prozess beginnen wollen, der die Entscheidungen über die Entwicklung der Bildungs- und Wissenschaftseinrichtung überführt in die demokratische Verfügung durch die Bildungssubjekte selber.

Da der politischer Senat, der sein Handeln an der Partialinteressen der Hamburger Handelskammer ausrichtet, bildungsfeindliche Rahmenbedingungen für die Hochschulen setzt, da der von Unternehmen dominierte Hochschulrat die Vorstellung verfolgt, die Universität wie einen Konzern zu leiten, und da die raketenforschende Uni-Präsidentin, die ihren zwischenzeitlichen Ausflug in den Lehrerberuf zum Trauma erklärt (!), die Lehrerbildung einschränkt, können nur die Mitglieder der Universität selber dafür wirken,

- dass die Hochschule Bedingungen erhält, in denen die Bildungssubjekte sich persönlich entfalten und Wissenschaft zum Nutzen der Allgemeinheit entwickeln können,

- dass die Universität als gesellschaftliche Institution demokratisch verfasst ist

- und dass die Lehrerbildung als gleichberechtigter Teil der Wissenschaften mit der gesamten Universität positiv weiter entwickelt wird.

Die Kürzungen in der Erziehungswissenschaft gründen sich auf den finanziellen Vorgaben der Behörde, dem „Letter of intent“, den Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen Behörde und Präsidium, den Strukturvorgaben des Hochschulrats und des Präsidiums und den notgedrungenen Entscheidungen des Dekanats der EPB-Fakultät zum Struktur- und Entwicklungsplan. An keiner Stelle haben sich die von den Entscheidungen betroffenen Mitglieder der Fakultät einverstanden erklärt. Im Gegenteil: Vielfach wurde Widerspruch erhoben.

Weil dieser nicht gehört werden will, eignen wir uns unsere Hochschule wieder an.

Freitag, 24. April 2009

Eingeschickt: AStA-Wahl war knappe Sache

24. April kurz vor halb eins: Nach einer Zitterpartie von mehreren Stunden und einem gescheiterten Wahlgang hat sich die Liste Sprachgeist eine Fraktionspause von 10 Minuten erbeten. Man ist nervös. Wird es für den amtierenden AStA reichen?

Nach den gescheiterten Koalitionsgesprächen mit den Grünen war unklar wie sich die Parlamentarier der Geisteswissenschaften-Liste (SprachGeist) entscheiden würden. Im ersten Wahlgang dann die endgültige Gewissheit: Die Geisteswissenschaftler sahen sich nicht in der Lage dem vorgeschlagenen AStA-Vorstand auf Anhieb ihr Vertrauen zu schenken. Das Ergebnis: 22 Stimmen. Eine mehr als man im eigenen Lager hat, zwei zu wenig um die magischen 24 Stimmen zu erreichen, die es mindestens braucht um den Vorstand wählen zu können.

Um die Spannung zu nehmen: In der von den Geisteswissenschaftlern anberaumten Fraktionspause fand sich nicht nur der bisher abwesende Parlamentarier und RCDS-Landesvorsitzende Andreas Rottler im Hörsaal ein, auch das Stimmenverhältnis änderte sich. Mit einer Punktlandung von 24 Stimmen wählten die Parlamentarierinnen und Parlamentarier nach über 5 Stunden einen AStA-Vorstand. Team C (Regenbogen/Campusgrün & Regenbogen) erhält erneut 19 Stimmen, Aleksandra Schimanski, Wiwi-Liste, und Severin Pabsch von den Jusos (Liste A) nehmen die Wahl an.

Ein Zeichen von völlig von der Realität abgewandtem Demokratieverständnis beweist nach einer Fraktionspause die Liste LINKS. auf ihre Initiative beantragt Till Petersen gemeinsam mit Parlamentariern des SDS und Regenbogen/AL der AStA-Vorstand müsse die Wahl ablehnen, da er sich in seiner Wahl auf die 2 Stimmen des RCDS habe stützen müssen. Campusgrün unterstützt den Antrag die Thematik auf die Tagesordnung zu setzen in Teilen. In der Mehrheit sprechen sich die Parlamentarier jedoch dagegen aus. Ob es eine Tolerierungsvereinbarung zwischen RCDS und AStA-Koalition gibt, ist derzeit unklar. Wie sehr dies mit einem RCDS machbar ist, der sich selbst sehr gern für seinen maßgeblichen Einsatz für das derzeitige Studiengebührenmodell lobt (etwas vermessen) bleibt kritisch zu betrachten.

Die Sitzung wird nach Bestätigung AStA-Referenten und der teilautonomen Referate (IGBC, Queer-Referat) unterbrochen. Der AStA-Vorstand sah für einen Vorschlag neuer Referenten des Ausländer-Referats keine Veranlassung.



PM AStA UHH: Neuer AStA gewählt

In der Nacht zum Freitag hat das Studierendenparlament der Universität Hamburg einen neuen AStA gewählt. Das Vorstandsteam, bestehend aus Aleksandra Szymanski und Séverin Pabsch löst die bisherigen Vorsitzenden Benjamin Gildemeister und Olaf Holst ab.

Das neue Team hat sich vorgenommen, die erfolgreiche Arbeit der letzten drei Jahre fortzusetzen. Bereits im vierten Jahr wird damit die stabile Koalition aus Liberalen, Jusos und verschiedenen Fachbereichslisten fortgeführt. Eines der wichtigsten Themen wird die Frage um den möglichen Umzug der Universität sein. Séverin Pabsch, 23 (Jusos): „Wir werden uns weiterhin offensiv an der Diskussion beteiligen und deutlich machen, dass nur die Entwicklung der Universität ausschlaggebend für eine Entscheidung sein darf. Die Studie hat gezeigt, dass ein Umzug auf den Kleinen Grasbrook den Interessen der Studierenden in keiner Weise gerecht wird. Wir werden für einen Verbleib in Eimsbüttel kämpfen.“

Aleksandra Szymanski, 22 (wiwi-Liste): „Für die kommende Legislatur haben wir uns viel vorgenommen. Wir möchten die hohe Aufmerksamkeit für die Universität und die hochschulpolitischen Fragen dafür nutzen, die Studierenden weiter zu politisieren und eine echte Interessenvertretung auf breiter Basis zu ermöglichen. Die Studierenden sollen in Hamburg eine starke Stimme haben, die für echte Verbesserungen und eine verlässliche Politik steht.“

Der AStA wird komplettiert durch ein hoch motiviertes Referententeam:

Finanzen: Torsten Weigelt, 25 (Liberale Hochschulgruppe)

Hochschulpolitik: Anja Riegel, 22 (Jusos)

Öffentlichkeit: Alexandra Karge, 21 (Jura-Liste)

Soziales: Dennis Recknagel (Liberale Hochschulgruppe)

Kultur: Timo Hempel, 22 (Jusos)

Service: Sebastian Naujoks, 24 (Liberale Hochschulgruppe)

Die bisherigen Vorsitzenden widmen sich nun wieder ihrem Studium und bleiben dem AStA weiterhin verbunden. Benjamin Gildemeister, Vorsitzender a.D.: „Ich bin überzeugt, dass das neue Team eine hervorragende Arbeit für die Studierenden leisten wird und wünsche dem AStA viel Erfolg bei der Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben.“

Der AStA wird sich in den nächsten Tagen auf dieser Seite ausführlich vorstellen und über seine Projekte informieren. Wer mitmachen will, ist herzlich eingeladen. Kommt vorbei, schreibt uns an, macht mit!

Donnerstag, 23. April 2009

Uni-Präsidium besetzt

Präsidium besetzt +++ Auweter-Kurtz mit Taxi geflüchtet +++ Spontandemo von ESA zum Audimax


via Privacy-Box: http://webapp5.rrz.uni-hamburg.de/fsr-db/wordpress/?p=362 (mehr Fotos, mehr Information)

Resolution des FSR der Fachschaft Informatik