Dienstag, 30. Juni 2009

Kompetenzen: Hochschulrat nimmt Gundelach ins Visier

"Der Hochschulrat ist gesetzlich für die Wahl und Abwahl von Präsidenten oder Präsidentinnen verantwortlich.

Der Hochschulrat bittet eindringlich alle an der Diskussion um die Präsidentin beteiligten Parteien darum, die Vertraulichkeit unter allen Umständen sicherzustellen, um die Universität und die amtierende Präsidentin nicht zu beschädigen.

Der Hochschulrat sieht in der Presseerklärung der Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach zum Angebot der Behörde an die Präsidentin der Universität, Frau Prof. Auweter-Kurtz, zur Vertragsauflösung eine Verletzung dieser Vertraulichkeit.

Hamburg, 30. Juni 2009

Prof. Dr. Albrecht Wagner"


Via Email

Montag, 29. Juni 2009

1992: Als Jürgen Lüthje sich einen Bachelor wünschte


LÜTHJE: Der Vergleich mit anderen Ländern. Der Bachelor in England oder den USA entspricht beispielsweise dieser Qualifikation. Ein solcher Grad wäre also international voll konkurrenzfähig. Warum soll deutschen Studenten diese Abschlußmöglichkeit verweigert werden?

SPIEGEL: Die Möglichkeit, Studenten mit dem Halbabschluß loszuwerden, könnte Hochschulpolitiker verleiten, das Hauptstudium nur noch den Besten vorzubehalten.

LÜTHJE: Die Gefahr, daß der Vorschlag in diese Richtung verbogen wird, sehe ich auch. Eine zusätzliche Selektionsstufe, die den Zugang zum Hauptstudium über die Wirkung der bisherigen Zwischenprüfung hinaus eingrenzt, darf es nicht geben.

SPIEGEL: Es gibt derzeit genügend Stimmen, die nur noch die talentiertesten Studenten zulassen wollen.

LÜTHJE: Solchen Vorschlägen räume ich null Chancen ein. Wer sich auch nur im Ansatz im Verfassungsrecht auskennt, weiß, daß diese Vorschläge verfassungswidrig sind. Keine Universität hat das Recht, Studenten daran zu hindern, den Abschluß zu machen, den sie anstreben. Das ist nicht nur ein moralisches Postulat, sondern ein Grundrecht.

Das ganze Interview: Link

Samstag, 27. Juni 2009

Und jetzt: Musik



Via Email

Freitag, 26. Juni 2009

Dokumentiert: Pressestelle des Senats gibt Entlassungsunterbreitung bekannt

26. Juni 2009/bwf26a
Wissenschaftsbehörde zur aktuellen Situation an der
Universität Hamburg

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Wir haben der Präsidentin der Universität
Hamburg, Prof. Dr.-Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz, ein Angebot unterbreitet, ihren Vertrag
im wechselseitigen Einvernehmen aufzulösen. Wir erwarten im Laufe der nächste Woche
ihre Antwort.“


Via AStA-Twitter

In dubio pro Moni: Studierendenvertreter Jura, Medizin und Wirtschaftswissenschaften zu Präsidentinnenfrage

Studierende plädieren für zweite Chance!
Probleme der Universität Hamburg können durch einen Rücktritt der Präsidentin nicht gelöst werden. Studierende fordern eine konstruktive Zusammenarbeit aller Universitätsmitglieder zum Wohle der Universität.


Nach den Ereignissen der letzten Tage begrüßen die Studierendenvertreter der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Medizin und Jura den offenen Brief der Präsidentin an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität und fordern die Dekane und den Senat auf der Präsidentin die Möglichkeit zu geben Ihre guten Vorsätze umzusetzen.

Bei aller Kritik, sollte nicht übersehen werden, dass die Präsidentin es in ihrer noch kurzen Amtszeit geschafft hat die zuvor eher stiefmütterlich behandelte Universität stärker in das Bewusstsein der Stadt Hamburg zu tragen. Ihre Bereitschaft auch unbequeme Entscheidungen zu treffen und durchzusetzen sehen wir als Chance für die Universität. Sofern dies mit einer verstärkten Einbezug aller Hochschulakteure und einem optimierten Kommunikationsfluss geschieht.

Gleichzeitig sehen wir die Politik in der Pflicht die Universität bei der Umsetzung der von ihr geforderten Reformen verstärkt zu unterstützen. Schließlich sind die anstehenden Reformvorhaben politisch gewollt und durch die Fachbehörde intendiert.

Zur Stärkung der Universität Hamburg sehen wir dringenden Handlungsbedarf bei der internen Kommunikation. Wir sehen an dieser Stelle die Notwendigkeit für einen Mentalitätswechsel aller Beteiligten im Sinne einer kollegial agierenden Universität Hamburg.

Donnerstag, 25. Juni 2009

Dokumentiert: HA beschreibt Scherbengericht für Auweter-Kurtz

Hamburg. Das war schon beinahe ein Scherbengericht für die angeschlagene Universitäts-Präsidentin Prof. Monika Auweter-Kurtz. Selbst die Regierungsfraktionen von CDU und GAL sowie Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) absolvierten in der Aktuellen Stunde der Bürgerschaft nicht mehr als eine Pflichtübung in Sachen Solidarität mit Auweter-Kurtz. Mehr zum Thema

"Die Universität steht in einem Umbruch, der von vielen als krisenhaft empfunden wird", ging Gundelach auf die heftigen Auseinandersetzungen an der Uni und die Rücktrittsforderungen an die Adresse der Präsidentin ein. "Die Führungsqualität und -kultur der Präsidentin wird von vielen infrage gestellt", sprach Gundelach einen Kernpunkt der Kritik an. "Frau Auweter-Kurtz hat das erkannt", so Gundelach. Das war kein Wort der Verteidigung der Senatorin für ihre Präsidentin. Indirekt spielte Gundelach auf den vierseitigen Brief der Präsidentin an die Uni-Mitarbeiter an, den das Abendblatt gestern veröffentlicht hat. Auweter-Kurtz hatte darin umfassend Fehler eingeräumt und angekündigt, auf ihre internen Kritiker zugehen zu wollen. "An der Uni sind viele skeptisch, ob das so realisierbar ist", sagte Gundelach. Dann folgte ein Satz, der Auweter-Kurtz wie eine Warnung vorgekommen sein muss: "Es geht nicht um Personen, sondern um das Wohl der Uni." Der CDU-Hochschulpolitiker Wolfgang Beuß sagte, über den Stil der derzeitigen Auseinandersetzungen müsse "intensiv nachgedacht" werden. Die Präsidentin habe angekündigt, das Geschehen wieder in geordnete Bahnen zu bringen. "Möge es ihr gelingen! Ich hoffe, dass das Tischtuch nicht so weit zerschnitten ist, dass die Reparatur unmöglich ist", sagte Beuß. Reformen könne man nur im Konsens erzielen. "Die Lage ist ernst, aber nicht aussichtslos." Die GAL-Wissenschaftspolitikerin Eva Gümbel strich heraus, dass an der Uni "deutlich etwas aus dem Ruder läuft". Professoren und Mitarbeiter brauchten das Gefühl, "angenommen und ernst genommen" zu werden. Für die Präsidentin müsse das Motto gelten: "Argument statt Verfügungsgewalt." Die Opposition von SPD und Linken hielt sich nicht allein mit Kritik an Auweter-Kurtz auf, sondern zielte auf die für die Universität verantwortliche Senatorin Gundelach. "Die Senatorin ist ihrer Aufgabe nicht gewachsen. Sie hat zusammen mit Frau Auweter-Kurtz die Universität schlechtgeredet", sagte die SPD-Abgeordnete Dorothee Stapelfeldt. Beide hätten kein Gefühl dafür, wie es an der Hochschule wirklich aussehe. Die Universität brauche eine Persönlichkeit an ihrer Spitze, "die diesem Amt gewachsen ist". Philipp Kühn (SPD) ging noch einen Schritt weiter. "Frau Auweter-Kurtz ist schon jetzt gescheitert. Eine Zukunft ist mit dieser Präsidentin nicht möglich", so Kühn. Die Linken-Fraktionschefin Dora Heyenn forderte Gundelach auf, sich der Kritik "aller Hamburger" zu stellen. "Wenn ihr dazu der Mut fehlt, sollte sie gemeinsam mit Frau Auweter-Kurtz die Verantwortung abgeben", sagte Heyenn.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Dokumentiert: MoPo berichtet über die aktuelle Stunde in der Bürgerschaft

Rede-Schlacht um die Uni-Präsidentin

Senat geht erstmals auf Distanz zu Auweter-Kurtz

RENATE PINZKE

Schweres Fahrwasser für Universitäts-Präsidentin Monika Auweter-Kurtz. Nach der seit Monaten andauernden Kritik an ihrem Führungsstil ging der schwarz-grüne Senat in der Bürgerschaft auf Distanz.

Wissenschaftssenatorin Herlind Gundelach (CDU) sprach von Problemen mit der Führungsqualität und der Führungskultur. Die GAL-Abgeordnete Eva Gümbel ermahnte die Präsidentin, lieber auf "Argumente statt auf Verfügungsgewalt zu setzen". Einen Tag nach Bekanntwerden des offenen Briefes von Auweter-Kurtz, in dem sie Fehler einräumte, steht fest: Das Eis ist sehr dünn geworden. "Wenn über 120 Professoren die Präsidentin zum Rücktritt auffordern, wird deutlich, dass etwas aus dem Ruder läuft", so Gümbel. Gundelach betonte, sie erwarte nach dem offenen Brief ein "deutliches Zeichen aus der Universität, ob man bereit ist auf das Angebot von Frau Auweter-Kurtz einzugehen oder nicht". Was mit der Präsidentin geschieht, wenn die Mehrheit der Professoren an ihrer Kritik festhält - dazu sagte Gundelach nichts.

Die Opposition nahm angesichts der "Führungskrise an der Uni" kein Blatt vor den Mund. "Das Verhältnis zwischen Universität und Präsidentin ist zerrüttet", so die SPD-Abgeordnete Dorothee Stapelfeldt. Philip-Sebastian Kühn (SPD) setzte noch eins drauf: "Frau Auweter-Kurtz ist gescheitert. Wir brauchen dringend einen Neuanfang."

Die Linkspartei forderte den Senat bezüglich der Umzugspläne der Uni auf, endlich zu sagen, was Sache ist. "Die Krise begann doch, als die Präsidentin Arm in Arm mit der Wissenschaftssenatorin die eigene Universität in aller Öffentlichkeit in negativster Form darstellte - sowohl was die Bausubstanz als auch die Inhalte anbetraf", empörte sich Fraktionschefin Dora Heyenn. Dies sei ein ungeheuerlicher Vorgang gewesen - nicht zuletzt deshalb, weil damit auch die komplette Univerlagerung begründet wurde.


Link: http://www.mopo.de/2009/20090625/hamburg/politik/rede_schlacht_um_die_uni_praesidentin.html

Danials Satireverbot

Quizfrage: Was hat Danial Ilkhanipour mit Angela Merkel und Roland Koch gemeinsam?
Antwort: Die etwas eigenwillige und vielleicht auch ein stück weit unbeholfene Beschränkung der Nutzung von Fotos für die Presse. In der SPD ist Ilkhanipour damit Vorreiter.

http://www.danial-ilkhanipour.de/cms/index.php?/archives/2-Erklaert.html
http://www.angela-merkel.de/page/1250.htm
http://www.roland-koch.de/pressebilder.php

Für die hier zum Download angebotenen Fotos gelten folgende
Nutzungsbedingungen:
  • Die angebotenen Fotos dürfen für redaktionelle Zwecke kostenfrei von der akkreditierten Presse sowie von SPD-Verbänden und deren Vereinigungen genutzt werden.
  • Als Quelle ist "danial-ilkhanipour.de" anzugeben.
  • Jegliche Veränderung der Fotos durch Bildbearbeitung oder sonstige technische Hilfsmittel oder eine Bildverfälschung sind untersagt.
  • Die Bilder dürfen nicht für satirische oder diffamierende Zwecke verwendet werden.
  • Missachtung wird zur Anzeige gebracht.


Nachtrag:
Ein fataler Schritt. Die sogenannte Blogosphäre, in der es unter anderem auch Sozialdemokraten gibt, guckt damit ins Leere. Eine Entscheidung die bei der derzeitigen Medienstruktur innerhalb des Internets nicht mehr ganz zeitgemäß erscheint. Denn jetzt sind Qualitätsblogs wie der Unipanther nicht nur gezwungen auf Bilder zurückzugreifen, die nicht diesen Regeln unterliegen, sondern auch höchst erfolgreiche Promotionartikel wie der Juso-Manager 2009 dürften in Zukunft Probleme bekommen. Weitere Infos gibt es unter : http://www.blogmedien.de/?p=1245

Nicht bei den Pressefotos: Emotionaler Danial

Danial Ilkhanipour: GAL fährt durchsichtige Manöver


Findet immer eine Position die beliebt ist: Krista Sager
Manöverkritik
Eimsbüttels SPD-Direktkandidat Danial Ilkhanipour sieht im plötzlichen Wandel Krista Sagers in Sachen Uni-Umzug laut MOPO ein "durchsichtiges Manöver". Nicht ganz zu Unrecht. Denn auch die in Hamburg-Mitte ansässige St.Paulianerin Sager muss sich dem simplen Spiel der Eimsbüttler Politik unterwerfen. Und das kennt in Sachen Uni-Umzug nur eine Regel: "Wer für den Weggang der Uni spricht fliegt raus". Und so gewinnt man keinen Wahlkreis.

Das Krista Sager sich gern plakativen Meinungen hingibt und diese im Nachhinein genau wie ihre Partei für nicht weiter wichtig hält ist indes auch kein großes Geheimnis.

Siehe zum Beispiel hier: http://derunipanther.blogspot.com/2009/01/am-27-september-spd-abwahlen-ein.html

Spruch des Tages

"Ohne auf derselben Augenhöhe zu kommunizieren, können wir die anstehenden Reformen nicht meistern"

Monika Auweter-Kurtz

Heute: Aktuelle Stunde in der Bürgerschaft zum Thema Universität

Auf Antrag der SPD wird heute in der aktuellen Stunde der hamburgischen Bürgerschaft die Lage der Universität und speziell das Gebaren der Uni-Präsidentin beraten.

Die Linkspartei setzt das Thema Bildungsstreik auf die Agenda.


Link: Tagesordnung der aktuellen Stunde

Dokumentiert: Der Tagesspiegel zum Brief der Unipräsidentin

Hamburger Selbstkritik

Hamburgs umstrittene Unipräsidentin Monika Auweter-Kurtz hat in einem offenen Brief Fehler zugegeben. Sie will aber im Amt bleiben


Der Umgangsstil zwischen den Gruppierungen der Hochschule solle „ein ganz anderer“ werden, man müsse „auf derselben Augenhöhe kommunizieren“. „Meinen eigenen Beitrag werde ich dazu nach Kräften leisten“, schreibt Auweter-Kurtz in einem Brief an alle Mitarbeiter, den sie am Dienstag auf der Homepage der Uni veröffentlichte. Sie verspricht auch, Verwaltungsabläufe zu verbessern, die zu einer „Überlastungssituation“ geführt hätten.

Den Kommunikationsstil der Präsidentin hatten kürzlich 120 Professoren der Universität scharf kritisiert. In einem Abwahlaufruf machten sie Auweter-Kurtz für „gravierende Missstände“ verantwortlich, warfen ihr eine „praxisferne Überbürokratisierung“ vor, die Uni sei seit ihrem Amtsantritt 2006 zu einer „autoritär geführten Einrichtung“ geworden. Vor wenigen Tagen forderten auch 170 wissenschaftliche Mitarbeiter den Rücktritt der Präsidentin. Sie müsse die Konsequenzen aus den massiven Kommunikations- und Führungsmängeln ziehen.

„Diese Kritik macht mich sehr betroffen“, schreibt Auweter-Kurtz. Für die schlechte Stimmung an der Uni macht sie allerdings „zu viele Reformen“ verantwortlich. So sei die Umstellung auf Bachelor und Master mit erheblichen Belastungen verbunden. Das Studieninformationssystem Stine sei nicht flexibel genug. „Erhebliche Defizite“ gebe es bei der Umstellung auf das kaufmännische Rechnungswesen, bei Geldgebern sei das Ansehen der Uni in eine „Schieflage“ geraten. Vorwürfe, das Präsidium habe an den Fakultäten in Forschung und Lehre eingegriffen, weist Auweter-Kurtz zurück. Auf die Rücktrittsforderungen geht sie nicht ein.

Der Hochschulrat hatte die Kritik an Monika Auweter-Kurtz „mit Unverständnis“ zur Kenntnis genommen. Die Mehrheit der Universität stehe hinter dem Präsidium, hieß es bereits Anfang Juni in einer Erklärung.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 24.06.2009)

Danke




Dank für die Einsendungen.

Post von Moni (aber nicht für die Studierenden)


Wie auch im Abendblatt nachzulesen gibt es einen "Offenen Brief" der Präsidentin an Mitarbeiter und Kollegen in der Universität. Dieser reduziert sich bei näherem Hinsehen auf Entschuldigungen a la "tut mir leid, wenn meine Umwelt mich nicht versteht" und "nicht der Weg sondern, die Geschwindigkeit ist das Problem" sowie Kommunikation (5 mal).

Nicht wirklich lesenswert.

Link: http://www.abendblatt.de/hamburg/article1064425/Der-Brief-der-Uni-Praesidentin-im-Wortlaut.html

Der Fehler beginnt allerdings schon vor dem eigentlichen, von Demut geprägten Text. Die bedauernde Präsidentin vergisst eine Kleinigkeit. "Ihre" Studierenden. Wenn es jemanden gibt bei dem man sich für STiNe und anderes entschuldigen müsste dann doch wohl bei den Hauptleidtragenden. Die Realität sieht allerdings anders aus (siehe oben).

Mit Hilfe ausgefeilter Technik nun die Simulation des Briefkopfes einer gesprächsbereiten, für
Alle offenen Unipräsidium, dass die Menschen auf "seinem Weg mitnehmen möchte"

Das wäre Dank der STiNe-Versandoptionen im Übrigen leicht zu realisieren. Ein System das jedem Studierenden Werbung für Microsoft zukommen lassen kann, ist sicherlich in der Lage auch einen Brief der Präsidentin zur Lage der Nation, Reform Universität zu verschicken. Für ein Unipräsidium, das vor kurzem noch erzählte es spräche für 50.000 Menschen, schickt es sich nicht an 38.000 von ihnen zu vergessen, wenn es um gravierende Probleme geht.

In Sachen des Uni-Umzug verfuhr die Präsidentin genau so.
Auch eine Methode Studierende zu animieren, mehr Zeitung zu lesen. Dort erfahren sie dann was an der Uni passiert.
Raum für Interpretationen:

War was? Abwahl des AStA-Vorstandes geplant

Zur kommenden Sitzung des Studierendenparlaments am Donnerstag (25. Juli) dieser Woche liegt ein Abwahlantrag (Mißtrauensvotum) gegen den AStA-Vorstand vor. Für den Erfolg eines solchen Antrags reicht die einfache Mehrheit der anwesenden Parlamentarier. In der Begründung findet sich ausschließlich ein Punkt: Der Fall der Uni-Präsidentin Auweter-Kurtz.

An die Mitglieder des Studierendenparlaments
Antrag

Hiermit beantragen wir die Abwahl des AstA-Vorstandes
Begründung:

Universitätspräsidentin Monika-Auweter-Kurtz ist sein einiger Zeit stark in Bedrängnis. Die
Empörung von ProfessorInnen, Lehrbeauftragten und Studierenden kommt nicht von ungefähr:
Auweter—Kurtz hat einen Führungsstil etabliert der sich nur noch als autoritär bezeichnen lässt.
Um nur ein paar Beispiel zu nennen: 2007 verfasste sie ein als „Maulkorb-Erlass“ bekanntes
Schreiben, in dem sie ProfessorInnen und Lehrbeauftragte anwies, sich nicht ohne Absprache mit
der Pressestelle der Universität zu hochschulpolitischen Fragen öffentlich zu äußern. Einer
Dozentin wurde ihr Lehrauftrag entzogen, nachdem sie sich im Fernsehmagazin Monitor eine
Kritik an den Arbeitsverhältnissen an der Uni formuliert hatte.
Auweter-Kurtz hat ein Verständnis von der Universität als einem Dienstleistungsunternehmen.
Genauso undemokratisch wie bei einem solchen soll es auch an der Universität zugehen. Auch
wenn sie am letzten Freitag bei einer Pressekonferenz „Demut“ bekundet, und ankündigte, ihr
Verhalten mehr zu überdenken, weigert sie sich immer noch den vom Fakultätsrate Sprach- und
Geisteswissenschaften gewählten Professor Dr. Gutmann als Dekan zu ernennen.
Wie Dr. Goetz bei Schalthoff Live deutlich machte: Es ist absurd, Auweter-Kurtz eine „zweite
Chance“ geben zu wollen, weil sie längst die schon längst gehabt hat, und alle Beschwerden von
ProfessorInnen und Studierenden immer wieder ignoriert hat. 120 ProfessorInnen haben bereits eine
Brief unterzeichnet, in dem sie Auweter-Kurtz zum Rücktritt auffordern.
In dieser Situation, in der es endlich ein Chance für einen Wandel an der Universität gibt, stellt sich
der AstA-Vorstand demonstrativ hinter die Präsidentin. Er distanziert sich öffentlich von den
Rücktrittsforderungen, die von immer mehr ProfessorInnen, Studierenden und Lehrbeauftragten
formuliert werden. Auf der Homepage des AstAs ist zu lesen, dass der AstA Auweter -Kurtz'
angeblcihe einsicht begrüßt, Severin Pabsch erklärte bei Hamburg 1, er sei optimistisch, dass sie
ihre Ankündigungen wahr macht.
Zwar ist es richtig, dass nicht allein die Univeritätspräsidentin das Problem ist, sondern sie in vielen
Punkten lediglich Hochschulopolitische Konzepte umsetzt, die anderswo entwickelt und
durchgesetzt wurden. Mit ihrem harten Kurs trägt sie aber entscheidend mit dazu bei, dass
hochschulinterne Demokratie ausgehelbt wird und die Universität ausgerichtet wird wie ein
marktorientiertes Dienstleistungsunternehmen. Jetzt gerade besteht die Chance, diesen
Entwicklungen effektiv engegenzuwirken, indem Auweter-Kurtz abgesetzt wird. Der AstA wirkt
dem mit aller Kraft entgegen. Wir wollen einen AstA, der sich seiner Verantwortung bewusst wird,
und gegen Entdemokratisierung und Ökonomisierung der Hochschulen Position bezieht.

Regenbogen/Alternative Linke, 18.06.2008

Dienstag, 23. Juni 2009

In eigener Sache: Probleme beim Nachschub

Help wanted: Der Uni-Panther braucht ganz dringend tolle neue Infos.

derunipanther[aett]gmail.com

oder über die legendäre Privacy-Box: Link

Baden-Württemberg

Der feine Unterschied: Go-Beschluss und GO-Beschluss

Go-Beschluss

Als Go-Beschluss wird der Beschluss eines Gremiums bezeichnet, etwas zu tun, ohne bereits genau zu wissen bzw. sich darüber einig zu sein, auf welche Weise es getan werden soll.

Beispiel

Ein Studiengang soll eingeführt werden. Es gibt jedoch noch keine Fachspezifischen Bestimmungen und keinen Plan, wie der Studiengang genau aussehen soll. Es sollen allerdings bereits in weniger als n Tagen (mit n zwischen 1 und 90) Studierende für diesen Studiengang zugelassen werden oder es sind bereits vor m Tagen (mit m zwischen 1 und 90) Studierende zugelassen worden. In diesem Fall fällt das verantwortliche Gremium zunächst einen Go-Beschluss, um zumindest den gewünschten Start des Studienganges zu beschließen. Die FSB werden dann zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

GO-Beschluss

Als GO-Beschluss wird der Beschluss eines Gremiums über Angelegenheiten, die die Geschäftsordnung (GO) betreffen, bezeichnet.




Via Fachschaftswiki Informatik: http://www.informatik.uni-hamburg.de/Fachschaft/wiki/index.php/Go-Beschluss

Hamburg - Stuttgart

Via Privacy-Box


9 von 5 Sternen für diese Werbung.

Samstag, 20. Juni 2009

Dokumentiert: Banküberfall auf Youtube und als Pressemitteilung




Via: http://feuerloescher-tv.blogspot.com


Aktion Banküberfall erfolgreich
Studierende und Schüler_innen besuchen zahlreiche Banken in der Hamburger
Innenstadt. Heute, am Donnerstag 17.6., haben mehrere hundert Schüler_innen und Studierende in der Hamburger Innenstadt mindestens 9 Banken aufgesucht. Sie haben Flugblätter verteilt, Schlachten mit stapelweise 500 Milliardenscheinen veranstaltet, mit Angestellten und Kund_innen über die Bildungskrise diskutiert und den Rettungsschirm für Banken kritisiert. Es wurden u.a. Filialen der HASPA, der HSHNordbank,der Commerzbank und der Deutschen Bank besucht.
In Flugblättern und Ansprachen wurde die Bildungssituation angeprangert und ein Rettungsschirm für kritische Bildung gefordert. „Wir befinden uns seit Jahren in einer Bildungskrise, jahrelang wurde gesagt, dass kein Geld da ist. Aber kaum straucheln die Banken, gibt es ein Rettungspaket über 500 Milliarden Euro. Das zeigt, dass es eine politische Entscheidung ist, wohin das Geld geht. Wir wollen Geld für eine kritische und freie Bildung, jenseits von wirtschaftlicher Verwertbarkeit.“
sagte Anja, die sich an der friedlichen Aktion beteiligte.

Gegen 17.00 Uhr sammelten sich etwa 500 Aktivist_innen auf dem Jungfernstieg, hielten eine
Abschlusskundgebung vor der kurz vorher gestürmten HaspaFiliale
ab und zogen in einer
Spontandemonstration zur Universität. Im UniHaupgebäude
wurde kurzzeitig die UniPräsidentin
belagert, die zur Zeit wegen ihres undemokratischen Stils und ihrer inhaltlichen Ausrichtung (pro
Studiengebühren, Uniumzug, Wirtschaftsnähe) am wackeln ist.

Anschließend wurde der AstA (Allgemeiner Studierenden Ausschuss) besucht und lautstark zur
Rede gestellt, da sich dieser, im Gegensatz zu allen anderen Hamburger HochschulAsten,
den
Bildungsstreik nicht unterstützt und sich sogar von ihm distanzierte. Wie die UniPräsidentin
schloss sich der AstAVorstand
ein, um nicht mit den aufgebrachten Student_innen diskutieren zu
müssen.

Dokumentiert: PM CampusGrün Bildungsstreik

Pressemitteilung von CampusGrün Hamburg zum Abschluss des Bildungstreiks. 19.06.09

Protestwoche an der Uni erfolgreich abgeschlossen.

Tausende hamburger Studierende haben eine Woche lang für Gebührenfreiheit, eine Reform der Studiengänge, Demokratisierung und eine Abwahl der Uni-Präsidentin gestreikt. Der „Pferdestall“ (Fachschaft Sozialwissenschaften), das PI und die ex-HWP (Fachbereich Sozialökonomie) waren eine Woche blockiert. Viele Studierende gingen nicht in ihre Seminare und Vorlesungen, sondern diskutierten und informierten sich in öffentlichen Veranstaltungen über diverse Themen von Hochschuldemokratie bis freie Software.

Ein Höhepunkt der Woche war die Demonstration am Mittwoch, an der ca. 14.000 SchülerInnen und Studierende teilnahmen und für eine bessere Finanzierung der Bildung protestierten.

Der Streik richtete sich nicht gegen Bildung, sondern forderte bessere Studienbedingungen.

„Wir haben eine Woche lang friedlich diskutiert, demonstriert und für bessere Bildung gestreikt. In dieser Woche haben wir bewiesen, dass wir nicht nur dagegen sind, sondern haben Alternativen entwickelt und präsentiert. Sowohl unter Studierenden als auch großen Teilen der Stadt gab es in der Woche viel Zustimmung“ sagt Daniel Lentfer von CampusGrün.

Die positive Stimmung und die Mobilisierung der Woche werden genutzt, um in den nächsten Wochen weiter für eine Abwahl der Präsidentin und eine andere Bildungspolitik zu kämpfen.

„Wir haben gezeigt, dass engagierte Studierende auch ohne die Unterstützung des AStA der Universität Hamburg sehr viel bewegen können. Der AStA der Uni Hamburg hat in der letzten Zeit nicht mehr für die Mehrheit der Studierenden gesprochen, sondern hat sich politischen Konfrontationen entzogen“, sagt dazu Teresa Kersting, die für CampusGrün im Studierendenparlament sitzt.

Jetzt ist der Hamburger Senat gefragt, im Rahmen der Evaluierung des HmbHG und der anstehenden Reformen für Gebührenfreiheit und Demokratisierung zu sorgen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Bundesforschungsministerium müssen die Studiengangsreform kritisch hinterfragen und grundlegend korrigieren.

Kreativer Protest: Blutspenden gegen Studiengebühren war voller Erfolg

An der HAW konnten Studierende im Rahmen des Bildungsstreiks zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Mit einer Blutspende konnten 120 Studierende gleichzeitig gegen Studiengebühren protestieren.

Mehr Informationen unter: ausgeblutet.de

Freitag, 19. Juni 2009

Dienstag, 16. Juni 2009

Programmhinweis

Uni: Protest gegen Auweter-Kurtz wächst
Uni-Präsidentin und Gegner heute ab 20:15 Uhr bei Schalthoff Live


Link: http://admin.telvi.de/UserFiles/Image/hamburg1/programm/160609.pdf


Update:

LHG lehnt Bildungsstreik ab

http://www.openpr.de/news/317521/LHG-lehnt-Bildungsstreik-ab.html

"In Hamburg sieht das so aus: ..."

Da gibt es innerhalb der Linkspartei eine Kommunistische Plattform und dann noch eine Kommunistische Plattform Clara Zetkin. Sie selber gehöre zur Plattform ohne Zetkin, "also jedenfalls im Namen", sagt Saskia Mestern. Dann ist sie noch aktiv in der mit der Plattform verwandten Liste Links an der Uni Hamburg, die wiederum eng verknüpft ist mit der AG Studierendenpolitik in der Linkspartei. "Wir sind in der Uni, produzieren jede Woche Flugblätter, sind bekannt wie bunte Hunde. Und diese Uni hat die Größe einer Kleinstadt. Da kann Gysi nicht behaupten, wir sind weltfremd"


Der ganze Artikel: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/478242

Montag, 15. Juni 2009

Bildungsstreikimpression

Gefunden via Twittergroup Uni Hamburg

Link: http://twittgroups.com/group/uni-hamburg

Mit beim Streik dabei: Das Moni-Mobil


Bereit zur großen Streikparade. Nach ihrem "Einlenken" am vergangenen Freitag stellt die Unipräsidentin Auweter-Kurtz nach bisher unbestätigten Gerüchten ihren Dienstwagen für die große Bildungsstreikdemo am Mittwoch bereit.

Dokumentiert: BILD-Zeitung zum Bildungsstreik in Norddeutschland

Schüler und Studenten im «Bildungsstreik»Montag, 15. Juni 2009, 08:22 Uhr

Hamburg/Kiel (dpa/lno) - Schüler und Studenten in Norddeutschland wollen diese Woche mit zahlreichen Protestaktionen auf Missstände im Bildungssystem aufmerksam machen. Ein Bündnis von Schüler- und Studentengruppen hatte zuvor zu einem bundesweiten «Bildungsstreik» aufgerufen. Nach Auffassung des AStA der Universität Hamburg bieten die Proteste eine «geeignete Plattform», um Defizite im Bildungswesen öffentlich zu machen. Die Demonstrationen richten sich hauptsächlich gegen die Studiengebühren, das Bachelor-Master-System sowie das Abitur nach zwölf Schuljahren.




Link: http://www.bild.de/BILD/regional/hamburg/dpa/2009/06/15/schueler-und-studenten-im-bildungsstreik.html

Sonntag, 14. Juni 2009

Hopo-Länderspiegel: Uni-Wahlen in Heidelberg

Sie sehen dazu einen Wahlwerbespot der Liste RCDS. Für den Inhalt des Spots ist die Hochschulgruppe verantwortlich:

Dokumentiert: FSR Geographie fordert Rücktritt der Uni-Präsidentin

Die gewählte Interessenvertretung der Geographiestudierenden fordert den Rücktritt von Monika Auweter-Kurtz.

Aktuell gibt es viel öffentliche Kritik an dem Führungsstil der Präsidentin der Hamburger Uni - nachzulesen in Taz, Abendblatt, Zeit online und anderen Medien. Der Fachschaftsrat Geographie schließt sich der Rücktrittsforderung der 120 ProfessorInnen der Uni Hamburg aus folgenden Gründen an: Die Universitätspräsidentin ist nicht demokratisch legitimiert, sondern vom Hochschulrat eingesetzt worden. Sie hat sich mit dem sog. “Maulkorberlaß” undemokratisch verhalten und hat bisher alle negativen Hochschulreformen der Landesregierung mitgetragen und unterstützt.
Sie spricht sich darüber hinaus für Studiengebühren aus, sowie für den Umzug der Universität in die prestigeträchtige Hafencity. Alle diese Punkte lehnt der FSR Geographie gemeinsam mit einer großen Mehrheit der Beteiligten in der Universität ab. Die Uni Präsidentin kann diese Universität somit nicht mehr vertreten und sollte ihren Rücktritt erklären.



Link: http://www.fsr-geographie.de/wp-trackback.php?p=281

Samstag, 13. Juni 2009

SPD-Blog HH-Heute über die Präsidentinnenkrise

Hochmut kommt vor dem Fall - 12. Juni 2009 |


- auch bei Universitäts-Präsidentinnen. Der eher gönnerhafte Ton, mit dem sie heute auf den Protest von 120 Professoren, (fast) aller Dekane und vieler Studierender reagierte, könnte ihr schnell vergehen. Wird sie in Hamburg gefeuert, wird sie angesichts der hiesigen Erfahrungen so schnell niemand mehr für eine Spitzenposition haben wollen. Jedenfalls nicht, wenn die ein Mindestmaß an Fingerspitzengefühl und Umgangsformen erfordert.

“Offenbar gibt es an unserer Universität eine Reihe von Professoren, denen mein hohes Tempo und mein klarer Ton beim Prozess der Erneuerung der Universität missfallen”, sagte Auweter-Kurtz heute in einer Pressekonferenz. Das tue ihr sehr leid. “Ich werde mich bemühen, mit mehr Geduld und Gelassenheit den Diskurs über die Zukunft der Universität zu führen.”

Bei der heutigen Pressekonferenz der Universitätspräsidentin Monika Auweter-Kurtz versammelten sich über siebzig Studierende um ihren Ärger gegenüber “Raketen-Moni” Luft zu verschaffen und forderten Sie zum sofortigen Rücktritt auf.

Dem Bildungsstreikbündnis geht es beim Protest gegen die Präsidentin nicht nur um ihren Führungsstil , sondern um ihre Symbolfunktion für eine wirtschaftsnahe Hochschulpolitik - aus Sicht des Bündnisses eine Hochschulpolitik, die sich immer weiter von den eigentlichen Akteuren der Hochschule entfremdet. Seit ihrem Amtsantritt würden Entdemokratisierung und Wirtschaftshörigkeit der Universität rücksichtslos vorangetrieben und ausgebaut. Plakatives Beispiel für diese Entwicklung sei das zuletzt geforderte Hochschulgesetz.

Die Studierenden fordern daher die Präsidentin zum sofortigen Rücktritt auf. Weiterhin setzt sich das Bündnis für eine Stärkung des Akademischen Senats und der Fakultätsebene ein, in den Gremien viertel paritätisch, demokratisch entschieden wird.

Via Privacy Box: Monis Gelöbnis & der Glaube an Besserung

Pressespiegel des Einlenkungsversuches der Präsidentin gegenüber ihren Kritikern im Spiegel der Medien (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

NDR:
http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/unihamburg106.html

Hamburg1 (Videos):
http://www.hamburg1.de/aktuell/Uni_Chaos:_Druck_auf_Auweter_Kurtz-637.html
http://www.hamburg1.de/aktuell/Uni_Chaos:_Auweter_Kurtz_im_Nachgefragt-630.html
Bildungsstreik vs. Jusos/Liberale auf HAmburg1:
http://www.hamburg1.de/aktuell/Uni_Chaos:_Studenten_beschimpfen_ASTA-632.html

Abendblatt:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1050531/Uni-Praesidentin-verspricht-Kritikern-mit-ihnen-zu-reden.html
http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1049622/Politiker-gehen-auf-Distanz-zur-Uni-Praesidentin.html

Welt:
http://www.welt.de/hamburg/article3908848/Eimsbuettel-bietet-der-Uni-neue-Flaechen-an-um-sie-zu-halten.html
http://www.welt.de/hamburg/article3901364/Unmut-ueber-Uni-Praesidentin-wird-zum-Aufstand.html

taz hamburg:
http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2009%2F06%2F12%2Fa0097&cHash=229801844f
http://www.taz.de/regional/nord/hamburg/artikel/?dig=2009%2F06%2F12%2Fa0095&cHash=eacca17ad7


Moni + unkritischen AstA auf den Mond schießen!!!

Eingeschickt: 6 Gründe gegen Moni

Freitag, 12. Juni 2009

Donnerstag, 11. Juni 2009

Zahlen in Relation: 120 gegen die Präsidentin

Laut Statistikamt-Nord beträgt die letzte dort abrufbare Zahl an ordentlichen Professoren 546. Die Statistik stammt aus dem Jahr 2006.

(via Email)

FSR Jura wiedergewählt

Auf der heutigen Urnenwahl habt Ihr entschieden: Der alte Fachschaftsrat ist auch der Neue (151 zu 91 Stimmen).


Mit Moni und Ole über Klima reden.

In den vergangenen Monaten ist in Hamburg viel über Studienbedingungen und den Bologna-Prozess diskutiert worden. Auch der Umzug der Universität in die HafenCity ist ein Thema. Für den Ruf einer Universität und die Anziehungskraft auf Wissenschaftler in aller Welt ist aber insbesondere auch die Forschungsleistung der Hochschule ein wichtiges Kriterium.
Erfreulicherweise konnte sich auch die Universität Hamburg bei der Exzellenzinitiative des Bundes behaupten und ist mit dem Klima-Exzellenzcluster CLISAP (Integrated Climate System Analysis and Prediction) erfolgreich gewesen. Wie die Hochschulen und Universitäten und die Forschung in Hamburg weiter gestärkt werden können und welche Haltung zu diesen Themen der Hamburger Senat besitzt, wollen wir zusammen mit

Ole von Beust, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg,

diskutieren.

Wir freuen uns, für diese Veranstaltung Gäste des KlimaCampus Hamburg sein
zu dürfen.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag 11. Juni 2009 um 10:00 Uhr
(pünktlicher Beginn!),

in der Geschäftsstelle des Klima-Exzellenclusters CLISAP, Grindelberg 5, 20144 Hamburg (Bushaltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“).


Weitere Gäste und Diskussionspartner sind u.a.

Die Präsidentin der Universität Hamburg, Frau Prof. Monika Auweter-Kurtz,

Herr Prof. Martin Claußen, Sprecher des Exzellenzclusters CLISAP,

Herr Dr. Rolf Greve, Mitglied des Leitungsteams der Behörde für Wissenschaft
und Forschung,

Gottfried Ludewig, Bundesvorsitzender des RCDS.

Montag, 8. Juni 2009

"What have the unions ever done for us?"



Via Verdi.Campus

Sonntag, 7. Juni 2009

Neuwahl des FSR Jura : Wählen gehen!


Der Fachschaftsrat Rechtswissenschaft wird am Mittwoch, 10. Juni 2009 neu gewählt. Da sollte es für Euch keine Frage sein, ob Ihr mitwählt, denn es geht schließlich um Eure Interessenvertretung an unserer Fakultät. Der Wahltag beginnt um 8.00 Uhr mit einer Vollversammlung im Rechtshaus (Raum BG 10), ab 10.30 Uhr kann dann bis ca. 14.30 Uhr im Rechtshaus gewählt werden.

Europawahl

Samstag, 6. Juni 2009

Dokumentiert: OFFENER BRIEF an die Dekanate der Fakultäten der Universität Hamburg


Von studentischen Vertretern in den Fakultätsräte der
Fakultät für Rechtswissenschaft,
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft,
Fakultät für Geisteswissenschaften,
Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften

Hamburg, den 03. Juni 2009

Sehr geehrte Frau Benthin, sehr geehrter Herr Bassen, sehr geehrter Herr Graener,
sehr geehrter Herr Koch-Gromus, sehr geehrter Herr Schuck, sehr geehrter Herr Trute -

mit Befremden und erheblichem Unmut haben wir die Berichterstattung in der „Welt“ vom 29. Mai zur Kenntnis genommen.
Dem Artikel „Dekane stellen sich hinter Uni-Präsidentin“ war zu entnehmen, dass Sie sich von der fundierten öffentlichen Kritik an der Präsidentin distanzierten und ihr loyal den Rücken stärkten. Insbesondere habe der Dekan der MIN-Fakultät auch im Namen seiner Amtskollegin und Amtkollegen geäußert, Sie alle lehnten „das Vorgehen einiger Mitglieder der Universität entschieden ab, weil Universität und das Präsidium durch Halbwahrheiten diskreditiert werden und dies dem Ansehen der Universität schadet“.

Bereits die Wahl der derzeitigen Präsidentin war wegen ihrer Rüstungsforschung, ihrer hartnäckigen Befürwortung von Studiengebühren und ihrem streng konservativen Weltbild sowie den autoritären Vorstellungen einer Leitungsfunktion sehr umstritten.
Die aktuelle öffentliche Debatte bezieht sich auf bislang drei Schreiben aus der Mitgliedschaft der Universität, welche die schon lange bekannten und diskutierten gravierenden Probleme der Universität bzw. ihrer Leitung offenlegen:

  1. Die Erklärung der Mitglieder der „Eule der Minerva“ zu ihrem Rücktritt aus den zentralen akademischen Gremien der Universität, in dem mit kritischem Bezug auf das Präsidium und die Lage an der Universität die mangelnde Wertschätzung der Selbstverwaltung insbesondere bei der Erstellung des STEP und der Dekanewahl ebenso kritisiert wird wie die „Funktionsmängel“ durch „Einführung von Kostenstellen, STiNE oder die Verwaltungsdezentralisierung“.
  2. Der Aufruf mehrerer ProfessorInnen an die Mitglieder des Akademischen Senats, dem Hochschulrat die Abwahl der Präsidentin vorzuschlagen. Sie kritisieren Dysfunktionalität und praxisferne Überbürokratisierung durch die Leitung, machen deutlich, dass mangelndeKommunikationsfähigkeit und Missachtung der Selbstverwaltung eine vertrauensvolle Zusammenarbeit verhindern und fordern eine Rückkehr zu kooperativem und kollegialen Verhalten, wofür die autoritäre Führung der Universität beendet werden muss.
  3. Der Brief von drei ehemaligen VizepräsidentInnen, in dem der Präsidentin ebenfalls mangelnde Kommunikation und Missachtung der Meinungen von Universitätsmitgliedern bescheinigt werden. Die VizepräsidentInnen problematisieren, dass Frau Auweter-Kurtz immer wieder ohne Legitimation im Namen der Universität spricht, insbesondere im Fall ihres vehementen Eintretens für den Uni-Umzug im Widerspruch zu der eindeutigen Haltung der großen Mehrheit der Hochschulmitglieder für den Verbleib der Universität in Eimsbüttel.

Gerade in der Diskussion um die bauliche Entwicklung der Universität ist allgemein bekannt, dass Ihr an die Kritiker gerichteter Vorwurf, nicht in Gänze die Wahrheit zu sprechen (s.o.), wohl eher die Präsidentin trifft (z. B. wenn sie den Zustand der Universitäts-Gebäude in Eimsbüttel beschreibt oder die Unterstützung der Umzugspläne durch alle Dekane behauptet).

Wir halten die oben ausgeführten Kritikpunkte sämtlich für zutreffend und belegt. Mit den nun von Ihnen öffentlich gemachten Äußerungen werden Sie – nach unserem Dafürhalten – dem bislang erreichten Diskussionsstand nicht gerecht.

Wir fragen Sie daher:

  • Auf welche Positionen und Äußerungen beziehen Sie sich - zumindest sinngemäß! -, wenn Sie von Halbwahrheiten und Unterstellungen sprechen?
  • Welche Einschätzungen vertreten Sie in Bezug auf die in den Schreiben ausgeführten Kritikpunkte?

Statt sich die öffentlichen Boten der Schwierigkeiten vorzuknüpfen, halten wir dafür, die Ursachen der Probleme zu reflektieren und zu überwinden. Das geht über eine „differenziertere Betrachtung“, wie einige von Ihnen in eMails an die jeweiligen Fakultätsmitglieder angekündigt haben, hinaus. Sollte Ihr Angriff auf die KollegInnen tatsächlich im wesentlichen dem Öffentlich-Machen der gravierenden Konflikte um die Universitätskultur und –entwicklung gelten, so stellen Sie sich nun dabei auf die Seite des „Maulkorberlasses“, der damals von den Hochschulmitgliedern einhellig zurückgewiesen wurde.
Auch in diesem Fall fordern wir Sie auf, sich von dem Inhalt der Veröffentlichung in der „Welt“ kulturbildend zu distanzieren.
Unsere Universität bedarf dringend eines rationalen Kurswechsels und der gemeinsamen Rückbesinnung auf die in der Grundordnung und im Leitbild gefassten Maßstäbe der Demokratie, Kooperation, Kollegialität, Transparenz, Offenheit und Bewusstsein gesellschaftlicher Verantwortung der Wissenschaft.
Wir fordern Sie auf, sich an dieser sinnvollen Aufgabe zu beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen
die studentischen Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder der bezeichneten Fakultätsräte

Niels Kreller (Rechtswiss.), Andreas Dannwolf (Rechtswiss.), Shiva Amri (WiSo), Jonas Henze (WiSo), Leila Kölbl (WiSo), Franka Metzner (EPB), Philipp Langer (EPB), Till Petersen (EPB), Nissar Gardi (EPB), Johanna Gehrke (EPB), Luise Albers (Geisteswiss.), Christian Sauerbeck (Geisteswiss.), Ina Herbrick (Geisteswiss.), Felix Klockmeier (Geisteswiss.), Sven Kloth (Geisteswiss.), Andreas Bick (MIN), Ilka Mohrholz (MIN), Katharina Selent (MIN), Steffi Ehlert (MIN), Sebastian Schultz (MIN), Alina Wassink (MIN)

Präsidentinnen-Problematik: O-Töne auf Deutschlandradio

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2009/05/28/dlf_20090528_1438_84789030.mp3

Montag, 1. Juni 2009

Hopo-Länderspiegel: Magdeburgs sexistischer Campus












Links: Dieses Plakat ist sexistisch.
Rechts: Wenn man einen sexistischen Spruch draufklebt ist das nicht sexistisch, sondern Kampf gegen Sexismus. Da darf man mal ganz im Sinne des Kampfes gegen Rechts Frauen auf ihre sekundären Geschlechtsorgane reduzieren. Merke also: Was dem RCDS nur halb gelingt wird von anderer Stelle vollendet und auf Indymedia gefeiert.

Link: http://de.indymedia.org/2009/05/249519.shtml